FPÖ für Stopp von Schadholz-Import

Symbolbild

FPÖ NÖ will Einschleppung eines neuen Schädlings verhindern

REGION. „Unseren leidgeprüften heimischen Waldbauern droht neues Ungemach“, schlägt FPNÖ-Landtagsabgeordneter Reinhard Teufel Alarm. Wie das Bespiel Bayern zeigt, wird nämlich durch billige Schadholzimporte aus Tschechien ein neuer Schädling eingeschleppt. „Dabei handelt es sich um den nordischen Fichtenborkenkäfer oder ips duplicatus, der vorwiegend die Kronen der Fichten befällt und nur schwer zu identifizieren ist“, erklärt Teufel. Die FPÖ NÖ fordert zum Schutz der heimischen Wälder den sofortigen Stopp von Schadholzimporten aus Tschechien.
„Der extrem heiße, trockene Sommer und die zahlreichen Sturmschäden haben bereits drei Käfergenerationen und damit den Verfall des Holzpreises und die Vernichtung ganzer Wälder bewirkt. Der weitere Import von befallenem Schadholz aus Tschechien würde zum wirtschaftlichen Untergang vieler heimischer Forstwirte führen“, sagt Teufel. „In Tschechien selbst hat der nordische Fichtenborkenkäfer zur Entwaldung ganzer Landstriche geführt. Das muss in Österreich um jeden Preis verhindert werden.“
Die Freiheitlichen Niederösterreichs greifen die Forderung des bayrischen Waldbesitzerverbandes auf und verlangen Stichprobenuntersuchungen bei Holz aus Tschechien. „In den heimischen Sägewerken gibt es Käferholz im Überfluss. Wenn überhaupt, soll nur mehr untersuchtes oder entseuchtes Holz aus Tschechien eingeführt werden dürfen“, fordert Teufel.

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