Frühlingsfest mit griechischen Akzenten

Einige Ehrengäste, das Pädagoginnenteam, Gemeindevertreter und Kinder aller vier Klassen beim Gruppenfoto nach den Darbietungen in der Turnhalle.
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  • Einige Ehrengäste, das Pädagoginnenteam, Gemeindevertreter und Kinder aller vier Klassen beim Gruppenfoto nach den Darbietungen in der Turnhalle.
  • hochgeladen von Ulrich B. Küntzel

SCHWARZENAU (kuli). „Die Blumen tanzen Rock’n’Roll“ – unter diesem Motto stand das erste Frühlingsfest der Volksschule unter Leitung von Daniela Gaishofer. Zahlreiche geladene Ehrengäste bevölkerten mit den Angehörigen der Schulkinder zunächst die Turnhalle, wo die Spielmusik – eine Kooperation mit dem Musikschulverband Vitis – das Programm eröffnete. „Kommt, lasst uns singen!“ war der Titel mit sprichwörtlicher Bedeutung.
Danach gab es einen mit „Begrüßungs-Rap“ betitelten Sprechgesang von der Spielmusik mit genial eingesetzten Requisiten, speziell zum April. Es geschah dann auch die Begrüßung durch die neue Schulleiterin.
Es folgte „Wenn’s endlich Frühling wird“; die Sehnsüchte der Buben und Mädels der 3. Klasse wurden in gereimte Worte gefasst und mit Boomwhackern nebst Piano instrumentiert.
Dass man auch schon etwas Englisch kann, wurde von derselben Jahrgangsstufe im Sketch „Eddie, the earthworm“ bewiesen; darin wird ein zunächst immer trauriger werdender Regenwurm am Ende zum „King“ erklärt, weil ohne seine Tätigkeit im „Underground“ weder Kühe Milch, noch Hühner Eier oder Bienen Honig geben würden.
Die erste Klasse verzückte dann mit einem Tüchertanz zum „Primavera“ aus Antonio Vivaldis „Le quattro stagioni“ das Publikum.
Darauf folgten die Rezitationen von nach vorgegebenen Regeln selbst verfassten Frühlingsgedichten durch die Zweitklässler. Vergleichsgedichte, Rondelle und Elfchen gab es zu hören, aber auch als Schriftstücke zu sehen.
Mit einer Diskussion im Olymp wurde der Bogen zu EUROPA in SCHWARZENAU gespannt, das 2018 im Zeichen von Griechenland steht. Die Viertklässler verkörperten köstlich die Götter und Göttinnen, die sich um die höchste Bedeutung für die Welt stritten. Zeus schließlich beendete den Disput mit den Worten: „Wir sind alle wichtig. Lasst uns tanzen“, worauf der bekannte Mikis-Theodorakis-Sirtaki erklang und man die Beine dazu schwang.
Mit dem Kanon „I like the flowers“, dargeboten vom gesamten Schulchor, neigte sich das Frühlingsprogramm allmählich dem Ende zu.
Nach den Dankesworten von Schulleiterin und Bürgermeister tanzten die Blumen, dargestellt von allen Schulkindern der VS Schwarzenau, tatsächlich Rock’n’Roll und ließen die Bühne erbeben.
Danach begann in der Aula der gemütliche Teil bei seitens der Elternschaft beigetragenen Mehlspeisen und ebenso stärkenden Getränken.
Das Frühlingsfest erwies sich in seiner Erstauflage als äußerst gelungene Veranstaltung, in der das Lehrerinnen-Team, die Marktgemeinde, die Musikschule, die Elternvertreter und nicht zuletzt alle Schulkinder perfekt zusammenarbeiteten, um zu zeigen, dass Volksschule nicht nur aus pflichtgemäßem Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen besteht. Dies passt gut zu der Tradition der regelmäßigen Öffnung der Schwarzenauer Volksschule für alle Gemeindeeinwohner.

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