Für Corona-Lockerungen
Neun-Punkte-Paket für sicheres Sporteln

Die Zwettler Tennishobbyspieler wollen auf ihre Anlage zurück und erhoffen sich eine baldige Corona-Auflagen-Lockerung.
  • Die Zwettler Tennishobbyspieler wollen auf ihre Anlage zurück und erhoffen sich eine baldige Corona-Auflagen-Lockerung.
  • Foto: UTC Zwettl
  • hochgeladen von Bernhard Schabauer

Für Corona-Lockerungen: Zwettler Tennisverein geht mit ausgefertigter Vorlage in die Offensive.

ZWETTL. Ob Hobby-, Amateur- oder Profisportverein – die Coronavirus-Pandemie hat alle hart getroffen. Während etwa die Profis der Union Volleyball Waldviertel unter strengen Auflagen Bundes- und Europaliga spielen, müssen etwa die Fußball- oder Tennisvereine des Bezirks gänzlich aufs Sporteln verzichten.
Nun aber geht der Union Tennis Club (UTC) Zwettl mit einem Neun-Punkte-Paket in die Offensive und tritt für Lockerungen der Corona-Auflagen ein. Für ein sicheres Sporteln haben sich die Vereinsverantwortlichen mit Herwig Pipal an der Spitze viele Gedanken gemacht.
"Wir wollen ein sicheres Sporteln ermöglichen und wieder Leben in die Halle und auf die Anlage bringen", so Pipal. Neben einem Online-Buchungssystem, dem Einhalten aller Hygienevorschriften würde im Besonderen darauf geachtet, dass sich die Spielerpaarungen nicht über den Weg laufen würden.

Sollen Sportanlagen unter bestimmten CoV-Auflagen sofort öffnen dürfen?

"Wir haben Pufferzeiten zwischen den Stunden eingeplant, sodass die Sportler nicht in Kontakt kommen könnten. Auch die Garderobe würden wir geschlossen halten, ebenso wie das Buffet", erklärt Pipal. "Wir würden auch ein paar Stunden, die wir pro Tag weniger verkaufen können, für einen sicheren Ablauf und eine Öffnung in Kauf nehmen", so Pipal, der auch auf eine Rückkehr des rund 40-köpfigen Nachwuchses unter den 13 Mannschaften des UTC Zwettl hofft.

Übergeordneter Aufruf

Die Interessensgemeinschaft für Tennis- und Racketsporthallen (ÖTR), der sich auch der UTC Zwettl angeschlossen hat, tritt mittlerweile für unzählige Sportvereine im ganzen Land medienwirksam für eine Öffnung der Sportanlagen ein.
Auch eine Petition wurde ins Leben gerufen, Zeitungs- und TV-Interviews gegeben – bislang jedoch ohne den gewünschten Erfolg für das Anliegen. Pipal hofft trotzdem, dass sich das zuständige Sportministerium bald mit der Thematik intensiv und konstruktiv auseinandersetzen wird.
"Eine Öffnung ist überfällig", so Pipal unmissverständlich.

Zur Sache: Das Neun-Punkte-Paket
1. Buchen ausnahmslos online;
2. Zutritt nur für Spieler;
3. Desinfektionsspender;
4. geschlossene Garderoben;
5. keine Speisen und Getränke;
6. unverzügliches Verlassen der Anlage nach dem Spiel;
7. gestaffelte Beginnzeiten;
8. Betreten der Anlage nur mit FFP2-Maske;
9. etwaige Testnachweise in Absprache mit den Behörden.

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