Tag der Elementarpädagogik
ÖGB-Aktionen für 24. Jänner geplant

Feuer und Flamme für Verbesserungen in der Elementarpädagogik: ÖGB NÖ Landesfrauensekretärin Bernadette Korherr, ÖGB Regionalsekretärin Waldviertel-Süd Birgit Schrottmeyer.
  • Feuer und Flamme für Verbesserungen in der Elementarpädagogik: ÖGB NÖ Landesfrauensekretärin Bernadette Korherr, ÖGB Regionalsekretärin Waldviertel-Süd Birgit Schrottmeyer.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Bernhard Schabauer

ZWETTL. Am 24. Jänner 2022 ist der Tag der Elementarpädagogik. Wichtiger denn je ist es, an diesem Tag auf die Forderungen der Beschäftigten aufmerksam zu machen und ihre tagtägliche Leistung auf das Podest zu heben. Die Gewerkschaften werden daher bundesweit zahlreiche Aktionen organisieren, um ein starkes Zeichen für Verbesserungen in der Elementarpädagogik zu setzen. „Die Beschäftigten dürfen nicht länger ignoriert werden! Sie sind die Experten und wissen, welche Rahmenbedingungen es für eine angemessene Qualität in der Kinderbildung und -betreuung braucht“, so Frauensekretärin ÖGB NÖ Bernadette Korherr.

Eine Milliarde Euro gefordert

Durch die Corona-Pandemie hat sich die ohnehin angespannte Situation nochmals verschlechtert – bei den meisten Maßnahmen wurde auf elementare Bildungseinrichtungen schlichtweg vergessen. „Die Kollegen vor Ort waren wieder einmal auf sich allein gestellt“, kritisiert AK Präsidentin Renate Anderl. Es braucht umgehend Sicherheitskonzepte für Kindergärten und Horte, eine Teststrategie und Unterstützungspersonal.
Hinzu kommt, dass die jahrelangen Forderungen der AK und des ÖGB nicht gehört wurden: Eine Milliarde Euro mehr pro Jahr für Elementarbildung, flächendeckender Ausbau von Kinderbildungseinrichtungen und Rechtsanspruch ab dem ersten Geburtstag, sofortige Ausbildungsinitiative, ein einheitliches Bundesrahmengesetz für Elementarpädagogik und Supervision für die Beschäftigten.
Immer mehr Beschäftigte denken ans Aufhören oder haben sich aufgrund der enormen physischen und psychischen Belastungen bereits neu orientiert. Trotz des Impffortschritts ist in elementaren Bildungseinrichtungen nämlich keine Entspannung in Sicht. Andere Schutzmaßnahmen für Beschäftigte wie Maske-Tragen wäre für die Entwicklung der Kinder aber negativ – für viele Mitarbeiter bedeutet das zusätzlichen Stress durch die Angst vor Ansteckung. Außerdem wurden auch im aktuellen Budget der Regierung keine Mittel für Verbesserungen eingeplant.
„Wir ermutigen alle KollegInnen, sich an den Aktionen am 24. Jänner zu beteiligen und hoffen auf die Solidarität von Eltern und all jenen, denen ein hohes Maß an Qualität in der Bildung wichtig ist“, so Korherr. Wo Aktionen geplant sind, erfahren Interessierte im Gewerkschaftssekretariat in Zwettl, Gerungser Straße 31.

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