Projektwoche in Südpolen

Als Abschlussreise der vier Jahre an der Kreativmittelschule in Stift Zwettl fuhren die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen mit der Künstlerin Hildegard Kienast und den Lehrerinnen Gabriele Einfalt und Else Leutgeb acht Tage nach Südpolen.
Zunächst führte die Reise über Tschechien in die Woiwodschaft Kleinpolen. In Krakau, der zweitgrößten Stadt Polens, stand die Besichtigung des Königsschlosses „Wawel“ mit der Kathedrale, der Drachenhöhle und den Königsgemächern mit den Gärten auf dem Programm.
Vom Weichselufer aus wurde der Wawel als Aquarell festgehalten, unterstützt von Hildegard Kienast. Auch die Altstadt mit ihrem beeindruckenden mittelalterlichen Marktplatz, den Tuchhallen und der Marienkirche mit dem wunderschönen gotischen Flügelaltar von Veit Stoß hinterließ einen bleibenden Eindruck. Weitere interessante Gebäude sind die zweitälteste Universität Europas, an der unter anderem auch Nikolaus Kopernikus studierte,
Zum umfangreichen Programm zählte ein Ausflug in die Wüste Bledow, ein ca 32 km² großes Gebiet im schlesischen Hochland, wo gerade Fallschirmspringer zu sehen waren. Ein weiterer interessanter Ausflug führte in das riesige Salzbergwerk Wieliczka, mit imposanten Hallen.
Auch das Vergnügen kam nicht zu kurz im Vergnügungspark „Energylandia“, im Freizeitpark mit der Sommerrodelbahn am Fuße der zweitgrößten Burg Europas und in der Therme in Zakopane mit den vielen verschiedenen Becken und Wasserrutschen.
Der zweite Teil dieser Woche führte nach Zakopane, der Hauptstadt der Hohen Tatra, wo eine Fahrt zur Schisprungschanze die Schülerinnen und Schüler erahnen ließ, wie sich ein Schispringer dort oben fühlen muss. Ein weiterer Höhepunkt war die Gondelfahrt auf den 2000 m hohen Kaspary Wiech und die dortige Wanderung am Berggrat entlang zum nächsten Gipfelkreuz am Beskid. Die Aussicht über die Gebirgslandschaft im slowakisch-polnischen Gebiet der Hohen Tatra war beeindruckend. Auch eine Wanderung zum größten Gebirgssee in der Hohen Tatra rundete den Aufenthalt in Zakopane ab. Auf der Rückfahrt war der letzte Programmpunkt das größte Luftfahrtmuseum Europas mit vielen Flugzeugen, Motoren und Hubschraubern.
Nach einer intensiven Woche ging es dann wieder zurück nach Stift Zwettl.

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