Smartphone: Fluch und Segen

Die Schülerinnen der Projektgruppe mit den Lehrkräften sowie den Podiumsteilnehmern und Zwettls Vizebürgermeister Johannes Prinz (l.).
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  • hochgeladen von Bernhard Schabauer

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurden gegensätzlichen Ansätze klar.

ZWETTL (bs). Im Rahmen ihres Maturaprojektes und in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit und Soziales der Stadtgemeinde Zwettl, fand vergangenen Mittwoch in der HAK Zwettl eine Podiumsdiskussion zum Thema "Smartphone-Nutzung bei Jugendlichen" statt.
Direktor Manfred Schnabl machte in den Eröffnungsworten seine Einstellung zur dieser Thematik klar: "Wir brauchen das Smartphone, aber es geht um den sinnvollen Umgang damit."
In die selbe Kerbe schlugen fast alle Podiumsteilnehmer, etwa die Direktorin der Mittelschule Rappottenstein Andrea Strohmayer oder HAK-Professor Herbert Kolinsky.
Philipp Ikrath unterstrich in seinem Impulsreferat zudem, dass Bilder immer mehr Wertigkeit erfahren und früher alle irgendwie in der Norm leben mussten. "Heute möchte jeder etwas Besonderes sein und stellt sich dementsprechend in seinen Profilen dar."

Arbeit im Unterricht

In den Schulen gibt es verschiedene Ansätze im Umgang mit dem Smartphone. So wird in Rappottenstein etwa das Handy während des Unterrichts nicht geduldet – Ausnahmen sind jene Abschnitte in denen mit dem Smartphone aktiv gearbeitet wird. "Das Smartphone gehört zum Alltag. Wir wollen die jungen Schüler in der sinnvollen Nutzung unterstützen", so Strohmayer.
Für Kolinsky ist vor allem das Vorleben der Eltern-Generation mitentscheidend. Zudem wurden die Algorithmen, die uns Facebook und Co vorgeben und somit für die Inhalte verantwortlich sind, die wir sehen, angesprochen.
Der Schulsprecher der HAK Zwettl, Dominik Jordan, sieht in der Smartphone-Nutzung im Unterricht durchaus einen Vorteil: "Wenn etwa Apps genutzt werden, dann wird die Mitarbeit der Schüler erhöht."
Der Leiter der Suchtprävention der Fachstelle NÖ, Markus Weißensteiner, setzte schließlich einen Appell an die Eltern, an den Smartphone-Aktivitäten der Kinder interessiert zu sein.
In der anschließenden Publikumsdiskussion offenbarten sich ähnliche aktuelle gesellschaftliche Ängste, wie sie etwa bei der Fernseher-Einführung, als alle befürchteten die Kommunikation würde verloren gehen, vorherrschten.

Autor:

Bernhard Schabauer aus Zwettl

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