Thaya-Biber fällte kapitale Pappel

Links der Baumstumpf, rechts der abgenagte Stamm der Pappel. Zum Größenvergleich ein Schuh, Größe 41.
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  • Links der Baumstumpf, rechts der abgenagte Stamm der Pappel. Zum Größenvergleich ein Schuh, Größe 41.
  • hochgeladen von Bernrich Lukhard

ECHSENBACH (kuli). Am rechten Thaya-Ufer zwischen Echsenbach und Modlisch, just auf Höhe der  Fischwanderhilfe bei der Aubach-Mündung nahe der Eisenbahnbrücke, hat ein Biber zum Jahreswechsel eine beeindruckende Szenerie hinterlassen. Neben vielen "normal großen" Gehölzen wurde auch eine kapitale Silberpappel mit einem Durchmesser von ca. 60 cm und einer Höhe von ca. 25 Metern gefällt und eine weitere, etwas weniger große, bereits zur Hälfte angenagt.
Mit derart großen und langen Stämmen lassen sich keine Biberburgen errichten. Daher liegt die Vermutung nahe, dass diese großen Bäume mit relativ weichem Holz eher zu Ernährungszwecken gefällt wurden, denn die bereits ausgebildeten Blattknospen und kleinen Zweige stellen eine willkommene Winternahrung für die kletterunfähigen Riesennager dar. Weiteres Indiz hierfür ist die relativ große Entfernung der Baumstandorte zum Gewässer und die Fallrichtung auf festen Boden.
Für die Sportfischergemeinschaft Gmünd ist dieser Gegenwartsbeweis einer geschützten Art sicher kein Grund zum Jubeln, muss sie ja nun für die Entfernung des tonnenschweren Stammes sorgen, damit die Fischwanderhilfe wieder einwandfrei funktioniert.

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