Auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte muss trainiert werden
Übung mit der Feuerwehr Wiesensfeld

WIESENSFELD/HAUSBACH. Vor zwei Wochen wurde eine unterabschnittsübergreifende Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr Wiesensfeld durchgeführt, um die Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren zu üben.

Trainingsszenario
Ausgangslage der Übung war ein Blitzschlag bei einem Baum an der Grenze zwischen Wiesensfeld und Hausbach, durch den ein Glimmbrand entstanden war. Ein Durchzünden des Brandes und eine darauffolgende Brandausbreitung auf den weiteren Wald musste verhindert werden.

Leitungen herstellen
Da vor Ort keine direkte Wasserversorgung vorhanden war, musste eine alternative Wasserentnahmestelle errichtet werden. Die Feuerwehr Wiesensfeld stellte dafür ein mobiles Wasserbecken zur Verfügung. Dieses wurde mithilfe eines Güllefasses gefüllt. Zeitgleich wurde die Tragkraftspritze der Pehendorfer Florianis in unmittelbarer Nähe zum Becken aufgebaut und die Zubringerleitung mit insgesamt drei B-Druckschläuchen hergestellt. Die Feuerwehr Wiesensfeld stellte anschließend eine Löschleitung mit zwei C-Druckschläuchen her und begann mit der Brandbekämpfung. Die Feuerwehr Pehendorf stellte ebenfalls eine Löschleitung mit zwei C-Druckschläuchen her und begann mit dem Schützen des angrenzenden Waldes.

Abschluss der Übung
Bei der anschließenden Nachbesprechung wurden die wichtigsten Punkt nochmals kurz durchbesprochen. Kommandant Richard Groiß und der Kommandant der Feuerwehr Wiesensfeld, Günther Pichler, dankten den anwesenden Mitgliedern für die Ausrückung. Anschließend gab es noch eine kleine Jause im Vereinshaus in Hausbach.

Autor:

Brigitte Hofmann aus Zwettl

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