Wiederbelebung der Kraftarena

GROSS GERUNGS. Unter dem Motto: "5 Platzl in da Gmoa, ba jeden a Stoa, für Tourismus im Ort, und Belebung von Sport!" nahm die Landjugend Groß Gerungs heuer, wie schon mal erwähnt, zum 2. Mal am Projektmarathon der Landjugend NÖ teil. 42,195 Stunden hatten die engagierten Jugendlichen Zeit, ein gemeinnütziges Projekt der Landjugend NÖ in Kooperation mit der Stadtgemeinde Groß Gerungs umzusetzen.
Am Freitag, 2.9. um 18:30 Uhr wurde von Landesbeirätin der Landjugend NÖ Anna Haghofer unter Anwesenheit von Jugendgemeinderat Lukas Brandweiner und Kulturstadträtin Liane Schuster das Geheimnis um die Aufgabenstellung gelüftet.
Diese lautete "Wiederbelebung der Kraftarena". Sowohl bei den 5 Standorten (Weltkugel, Kierlingstein, Steinpyramide, Klause, Opferstein) als auch bei den dazugehörigen Wanderwegen mussten Verbesserungen durchgeführt und notwendige Renovierungsarbeiten getroffen werden.
Dafür wurden Holzbänke, versehen mit einem Landjugendlogo, eigens angefertigt und auch Mülleimer einfallsreich verziert. Zusätzlich zur Aufgabenstellung ließen sie auch ihrer Kreativität freien Lauf und legten zum Beispiel einen Barfußwanderweg beim Opferstein und einen Naturfernseher (Holzstoß mit zwei alten Fenstern) bei der Klauskapelle an. Ein Punkt auf der „To-Do-Liste“ stellte die Digitalisierung der drei neuen Wanderwege mittels Handyapp dar. Diese ermöglicht Groß Gerungs in Zukunft überregional in der Waldviertel Destination vertreten zu sein. Um Tourismus in der Region in Bezug auf die Kraftarena zu stärken, wurde ein Bewerbungskonzept entwickelt und ein passendes Video gedreht. Beim Vorschlag der Landjugend für die Gestaltung des neuen Kreisverkehrs, das ebenfalls ein Teil der Aufgabenstellung war, spiegeln sich die Kraftarenapunkte wider.
Die Ehrengäste darunter Bürgermeister Oberschulrat Maximilian Igelsböck, sowie die zahlreichen Besucher bei der Präsentation am Sonntag erwartete ein aufschlussreicher Rückblick über die Tätigkeiten ihrer Arbeit und äußerten ausschließlich positive Rückmeldungen. Die Arbeit hat sich also gelohnt.
Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu betonen, planen die Mitglieder der Landjugend Groß Gerungs einen Wandertag für die gesamte Bevölkerung, wo diese weitere Informationen noch bekannt geben.
Obwohl das Wochenende bereits hinter ihnen liegt, gibt es noch einige Aufgaben zu erledigen, wie das Anfertigen einer Projektmappe und die Präsentation vor einer unbefangenen Fachjury. Die Preisverleihung findet auch heuer wieder im März 2017 am Tag der Landjugend in Wieselburg statt.
Die Landjugend Groß Gerungs bedankt sich bei der Stadtgemeinde Groß Gerungs für die Zurverfügungstellung der Materialien, des Bauhofs als Arbeitsort, bei der Verpflegung sowie bei den zahlreichen Gästen.

Autor:

Bernhard Schabauer aus Zwettl

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