AKTIV IN DER DOERFERNEUERUNG
Wunschliste der Schwarzenauer Bevölkerung steht fest

Zufrieden mit dem Sitzungsergebnis (v.l.): Iris Lindner, Ulrich Küntzel (Bürgerbeteiligung), Manuela Hirzberger (noe.regional), Bürgermeister Karl Elsigan, Helga Kargl (Dorferneuerungsverein Schwarzenau), Vizebürgermeister Reinhard Poppinger und Josef Strummer (Büroleiter noe.regional).
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  • Zufrieden mit dem Sitzungsergebnis (v.l.): Iris Lindner, Ulrich Küntzel (Bürgerbeteiligung), Manuela Hirzberger (noe.regional), Bürgermeister Karl Elsigan, Helga Kargl (Dorferneuerungsverein Schwarzenau), Vizebürgermeister Reinhard Poppinger und Josef Strummer (Büroleiter noe.regional).
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SCHWARZENAU (kuli). Die zweite Gesprächsrunde seit Start der aktiven Phase der Dorf- und Stadterneuerung für den Ort Schwarzenau fand am 24. Juni 2020 im Turnsaal der Volksschule statt. Dreißig Interessierte aus der Bevölkerung waren gekommen, um sich von der Obfrau des Schwarzenauer Dorferneuerungsvereins, Helga Kargl, und Bürgermeister Karl Elsigan begrüßen zu lassen. Danach moderierten DI Josef Strummer und DI Manuela Hirzberger von der noe.regional GmbH die Veranstaltung. Zunächst gab es einen Abriss der bisher gesammelten Argumente zu sechs Themenbereichen, jeweils gegliedert als positiver oder negativer Bestand bzw. Bedarf. Im Anschluss daran wurden weitere Ideen und konkrete Projektvorschläge gesammelt und dokumentiert. In Arbeitsgruppen wurde dann versucht, konkretere Projektplanung zu den kapitalen Wünschen zu betreiben. Am Ende des langen Abends wurden die Vorschläge eingesammelt und noch einmal kurz skizziert.

Vorschläge für sechs Themengebiete

Im Themenbereich „Natur und Umwelt“ werden ein Nahwärmekraftwerk für die kommunalen Gebäude (Amt, Schule, Kindergarten, Wohnungen auf Basis erneuerbarer Energie - auch zum Abbau des Schadholzaufkommens), bewusstseinsbildende Maßnahmen zur Akzeptanz der Blühstreifen an Wegsamkeiten sowie Inspektion, Wartung und Pflege der ausgewiesenen Wanderwege festgehalten. Beim Thema „Soziales“ steht die Umwandlung der ehemaligen Sportplatzinfrastruktur zu einem konsumfreien Jugendtreffpunkt mit Integration eines Motorikparks sowie Freizeitangebote speziell für Mädchen am Programm. Im Bereich „Bildung und Kultur“ sind es eine „Offene Bibliothek“ sowie ein „Lesecafé“. Das Themenfeld „Siedeln, Bauen, Wohnen“ ist vertreten durch eine Seniorenresidenz mit WG-Charakter und Prüfung der Möglichkeiten der Integration von ZiKK-Modulholzhäusern der Fa. Schrenk/Vitis in die Bauplanung. Im Themenfeld „Wirtschaft und Ortskernbelebung“ soll die Gastronomie-Landschaft verbessert werden, zudem kam die Anregung, günstigere Grundstückspreise für Betriebe mit umweltfreundlicher Produktion von Produkten mit nachhaltigem und klimaschonendem Charakter (z.B. Teile für Windkraftanlagen oder E-Ladestellen etc.) anzubieten. Hierunter fällt auch Planung, Ausgestaltung und Umsetzung des neuen Gemeindezentrums; das Projekt hat bereits begonnen. Am 14. Juli tagt eine Jury über sechs anonym eingereichte Modelle. Bürgermeister Elsigan lässt sich als einer der fünf Juroren u.a. von Mitgliedern des Dorferneuerungsvereins sowie der Initiative Bürgerbeteiligung beraten.

Lebensmittelversorgung

Die Sicherung der Versorgung mit Lebensmitteln während der Bauzeit soll durch einen SPAR-Markt in den Räumen der Lagerhausfiliale bewerkstelligt werden. Auch nach Bauende soll dieser dort verbleiben, während ein neuer Laden im Gemeindezentrum wie bisher von der Firma Pilz-Kiennast beliefert werden soll. Im Themenbereich „Mobilität und technische Infrastruktur“ stehen auf der Wunschliste der Ausbau des B2-parallelen Fahrradwegs Richtung Vitis, ein E-Kleinbus für intrakommunale Transporte, das Lobbying für einen ÖBB-Nachtzug, eine Ampelanlage bei der Kreuzung am Hauptplatz, einen Kleinbus für KiGa- bzw. VS-Kinder nur für den Ort Schwarzenau sowie eine Fußgänger-/Radfahrerbrücke über das Entlastungsgerinne beim Thaya-Aupark.

Ausblick

Die noe.regional wird aus den Vorschlägen ein Leitbild entwickeln, das vom Dorferneuerungsverein im Rahmen einer Mitglieder- oder Vorstandssitzung verabschiedet und dann im Rahmen einer Turnussitzung des Gemeinderats diskutiert wird. Ziel ist, konkret umsetzbare Teilprojekte samt Finanzierungsplänen mit Fördermöglichkeiten zu definieren.

Autor:

Ulrich B. Küntzel aus Zwettl

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