Zeitzeugin Hermine Liska zu Gast im Gymnasium

Schüler des Gymnasiums mit der Zeitzeugin.
  • Schüler des Gymnasiums mit der Zeitzeugin.
  • Foto: Gymnasium Zwettl
  • hochgeladen von Bernhard Schabauer

ZWETTL. Schüler der 7. Klassen des Gymnasiums durften eine Zeitzeugin der NS-Zeit begrüßen. Hermine Liska wurde 1930 in Kärnten geboren und lebte mit ihrer Familie auf einem Bauernhof in St. Walpurgen. Nach dem Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland 1938 bekam sie als Zeugin Jehovas, damals „Bibelforscher“ genannt, die Härte des Regimes gegen Andersdenkende bereits als Kind zu spüren. Sie wurde, weil sie beispielsweise den Hitler-Gruß verweigerte, ihren Eltern weggenommen und im Alter von acht Jahren als „Schwererziehbare“ in verschiedene Erziehungsheime des NS-Regimes gebracht. Auf sehr berührende Art und Weise, ohne Hass und Zorn, erzählte die heute 88-Jährige über ihre furchtbaren Kindheitserlebnisse. Die Zivilcourage und Standhaftigkeit Hermine Liskas soll uns allen Vorbild sein!

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