Pensionistenverband Zwettl
Zwettler Pensionisten auf den Spuren von Zeus und Hera auf der Insel Kreta

Foto: Pensionistenverband

25 reisefreudige Pensionisten aus dem Bezirk Zwettl nahmen am großen Frühjahrstreffen des Pensionistenverbandes auf der Insel Kreta teil.
Auf der bestens organisierten Reise lernten die Teilnehmer die „Götterinsel“ umfassend kennen.
Bereits das traditionelle Begrüssungsfest am 2. Tag war ein Erlebnis, bei dem den ca. 1000 eingeladenen Pensionisten die Traditionen der Insel mittels einer imposanten Folkloreshow näher gebracht wurden.
Die Besichtigung der Hauptstadt Heraklion, sowie der Besuch des minoischen Palastes von Knossos standen am nächsten Tag auf dem Programm.
Das historische Zentrum von Heraklion mit seinen marktähnlichen Gassen animierte zum Bummeln und Einkaufen.
Ca. 2000 Jahre vor Christus wurde der minoische Palast von Knossos erbaut und ist einer der meistbesuchten Ausgrabungsstätten Europas. Die Reste des Palastes mit seinen damals schätzungsweise 1300 Räumen beeindruckten die Besucher.
Der nächste Tagesausflug führte in den Westen Kretas. Zuerst wurde Fodele, der wahrscheinliche Geburtsort des berühmten Malers „El Greco“ besucht.
Anschließend ging es in die alte Hauptstadt Chania, die sich wunderschön am Hafen ausbreitet. Ein vorzügliches Mittagessen in einer direkt an der Hafenpromenade gelegenen Taverne trug zur fröhlichen Stimmung bei.
Der Besuch von Rethymo mit seiner malerischen Altstadt und den vielen Cafés bildete den Tagesabschluss.
Das „rustikale“ Kreta lernten die Teilnehmer am nächsten Tag kennen. Der interessante Besuch einer Töpferei sowie die Besichtigung des ältesten Klosters Kretas mit seiner festungsartigen Gestalt beeindruckten so manchen Besucher.
Die in 830m Höhe gelegene Hochebene im Lassithi Gebirge mit seinen unzähligen Windmühlen für die künstliche Bewässerung, gab Einblicke in die Landwirtschaft Kretas. Als letztes wurde das Dorf Psychro, in dem angeblich Zeus in einer Höhle geboren wurde, besucht.
Ein ganz anderes Bild bot sich den Reisenden im Süden Kretas, welcher am Montag den Schwerpunkt bildete.
Ein Erlebnis ganz besonderer Art war die Fahrt nach Matala, in dessen Höhlen in den 60er Jahren unzählige Hippies lagerten.
Im Kloster Kalyviani kümmern sich noch heute auf wohltätige Weise ca. 40 Nonnen um Waisenkinder und einer entsprechenden Ausbildung für die Kinder.
Spinalonga, die „Lepra-Insel“ bildete den Schwerpunkt des letzten Tages.
Bei einem Inselrundgang wurde man in die Verbannungszeit der Leprakranken zurückversetzt. Zahlreiche Gebäude und Wohnhäuser geben Zeugnis von der schrecklichen, damals unheilbaren Krankheit.
Mit wunderschönen Erinnerungen und viel neuem Wissen machten sich die Pensionisten wieder auf den Weg ins Waldviertel. Die freundlichen Gastgeber und die Schönheit der Insel werden sicher Einige dazu bewegen, Kreta nochmals zu besuchen.

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