2017 in Zwettl: Viel Sonne, wenig Niederschlag

BEZIRK ZWETTL. Auch im Bereich der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in der Stadtgemeinde Zwettl spielt das Klima eine wichtige Rolle.
So erzielte die Photovoltaikanlage auf der Kläranlage Zwettl-Oberhof im Jahr 2017 mit 56.876 Kilowattstunden einen neuen Jahresrekord. Damit lag die Anlage in ihrem 4. Betriebsjahr um ca. 14,9 Prozent über der ursprünglich prognostizierten Stromproduktion. Alle bisherigen Betriebsjahre brachten eine Stromgewinnung von jährlich mehr als 52.000 kWh, was sehr erfreulich ist. Rund 90 Prozent des erzeugten Solarstroms werden auf der Kläranlage selbst verbraucht, nur ein geringer Teil wird ins Stromnetz eingespeist.
Auch die Photovoltaikanlage auf der Kläranlage Jagenbach produzierte 2017 mit 10.949 Kilowattstunden ein neues Rekordergebnis. Diese Anlage ist ebenfalls seit Herbst 2013 in Betrieb.
Zum Vergleich: Ein 3-Personenhaushalt verbraucht rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.
Trinkwasserquellen im Vorjahr weniger ergiebig:
Bemerkenswert ist auch die Trockenheit des vergangenen Jahres : So gehört laut den Aufzeichnungen der Zentralanstalt für Meterologie (ZAMG) das Jahr 2017 im Raum Zwettl zu den trockensten bisher gemessenen Jahren überhaupt. Mit 476 mm Niederschlag an der Messstelle Stift Zwettl lag die Menge deutlich unter dem 30-jährigen Mittel von 703 mm Niederschlag. Dementsprechend waren die gemeindeeigenen Trinkwasserquellen im Vorjahr weniger ergiebig als üblich.
Interessant an der Klimabilanz des vergangenen Jahres ist, dass in anderen Teilen Niederösterreichs die Niederschlagsmenge durchaus im Normalbereich lag.
Trotzdem gab es 2017 keinerlei Probleme in der Trinkwasserversorgung.

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