FPÖ Allentsteig
Kainz: "Wären bessere Bürgermeister-Partei"

Stadt- und Nationalrat Alois Kainz, Eva Kainz und Johann Junek (v.l.).
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  • hochgeladen von Bernhard Schabauer

ALLENTSTEIG (bs). Alois Kainz, Nationalratsabgeordneter und Stadtrat der FPÖ Allentsteig, lud im Vorfeld der Gemeinderatswahlen zu einem Pressegespräch nach Allentsteig. Dabei präsentierte Kainz einige FPÖ-Forderungen, aber auch Vorschläge, wie man nach Meinung der Freiheitlichen Allentsteig verbessern und zukunftsfit machen kann.
Generell gab Kainz, der seit 15 Jahren im Gemeinderat, davon zehn Jahre als Stadtrat, sitzt, zu bedenken, dass die ÖVP in Allentsteig wichtige Themen verschleppe um sie dann oft viel zu spät erst aufzugreifen. Angespielt wurde dabei etwa jener Umstand, dass nun, nach jahrelanger FPÖ-Forderung ein Camping-Platz in der Stadtgemeinde Allentsteig entstehen soll.

Dörfer als Stiefkinder

Dass mit dem allseits betitelten Juwel Stadtsee nicht dementsprechend umgegangen werde, war ebenfalls Teil der Kritik an der ÖVP und Bürgermeister Koppensteiner. "Die angestrebte Sanierung reicht nicht aus – es würde sich jetzt aufgrund des abgesenkten Wasserpegels anbieten, den Bestand zu beurteilen und eine Gesamtplanung und Konzept, bei dem auch der Tourismus eingebunden wird, zu erstellen", so Kainz.
Als Stiefkinder der Stadtgemeinde Allentsteig bezeichnete der Abgeordnete die Katastralgemeinden. "Es würde an vielen Stellen auch in den kleinen Gemeinden die Unterstützung des Bauhofes benötigen", spielte Kainz etwa auf fehlende Unterstützung bei Abwasserkanal-Verschmutzungen an.
Zudem ging Kainz mit der Bürgermeister-Partei hart ins Gericht. Neben einer Aufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister Koppensteiner im Jahr 2019, die der FPÖ nach Angaben von Kainz Recht gab, machte der Stadtrat auf die Vergabe von öffentlichen Fördermittel für die Lichtspiele, die seiner Meinung nach nicht nachvollziehbar verwendet wurden, aufmerksam: "Der Gemeinderat hat dem Verein 12.000 Euro zugesprochen. Bis heute ist mir kein Nachweis für die Verwendung vorgelegt worden."

Budget lückenhaft

Für die FPÖ ist auch das veranschlagte Budget lückenhaft. "Es gäbe viele Punkte, die wichtig wären und worauf wir hingewiesen haben, um sie im Budget abzubilden. Leider wurden wir niedergestimmt", so Kainz. Er hätte unter anderem Gelder für die Löschteiche in Bernschlag oder Zwinzen verlangt. "In Bernschlag ist der Zaun morsch und somit Gefahr im Verzug. Zudem hätten wir den Ankauf von Grundstücken als Reserve bei der Neuro-Rehab-Einrichtung gefordert."
Weitere Zukunftsthemen für Kainz wären Förderungen für Unternehmer, die die Innenstadt beleben wollen oder ein Holz-Schwerpunkt an der Neuen Mittelschule in Allentsteig, um auf die weiterführende Schule am Edelhof vorzubereiten und einzugehen.
Hinsichtlich Wahlziel blieb Kainz zurückhaltend: "Die vier Mandate zu halten, wäre ein Gewinn."

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