Moser will in den Landtag

Hans Berger, Silvia Moser, Gerhard Stanik und Bernhard Schmid (v.l.) nach der Pressekonferenz.
  • Hans Berger, Silvia Moser, Gerhard Stanik und Bernhard Schmid (v.l.) nach der Pressekonferenz.
  • hochgeladen von Bernhard Schabauer

ZWETTL (bs). Im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag, 18. Jänner 2018, gab die Seniorenplattform "Die Grünen Generation plus Zwettl" ihre Gründung bekannt. Die Grünen Zwettl stellen sich dadurch noch breiter auf, nachdem vor wenigen Wochen auch eine Jugendorganisation im Bezirk ins Leben gerufen wurde.
Die Proponenten im Komitee der Generation plus sind etwa Bernhard und Maria Schmid, Hans Berger, Gerhard Stanik, Ulli und Manfred Haydn, Sylvia Körbler, Melitta Altenhofer, Renate und Max Schnutt oder Veronika und Hans Häusler.
Gerhard Stanik, Bernhard Schmid und Hans Berger stellten gegenüber der Presse ihre Beweggründe für die Gründung der Plattform vor: "Wir wollen uns in erster Linie mit Gleichgesinnten austauschen und durch unsere Diskussionen auch für die Jugend Input liefern. Gerne nehmen wir jedoch auch Vorschläge der Jugend gerne auf", so etwa Hans Berger und Bernhard Schmid. "Für das Mitwirken bei der Grünen Generation plus Zwettl ist keine Mitgliedschaft erforderlich", freut sich Gerhard Stanik auf Interesse und Zuwachs aus der Bevölkerung.

Kontrollpartei im Land

Silvia Moser, Obfrau der Grünen Zwettl und Waldviertel-Spitzenkandidatin für die anstehende Landtagswahl am 28. Jänner, freut sich über das Engagement: "Es ist wichtig für uns, Input von verschiedenen Generationen zu bekommen." Hinsichtlich der Landtagswahl positioniert Moser die Grünen einmal mehr als einzige Alternative zu ÖVP, SPÖ und FPÖ: "Wenn die Grünen nicht im Landtag vertreten wären, gäbe es keine Kontrollpartei mehr im Land." Moser sieht die Situation ernst: "Wir kämpfen mit einem sehr bescheidenen Budget, aber mit umso größerem persönlichen Einsatz um den Wiedereinzug zu schaffen."
Neben der Kontrollfunktion der Partei sieht sie das 365-Euro-Ticket für die Benützung aller Öffis im ganzen Land und das Motto "Gift raus, bio rein" bei Lebensmittel als größte Ziele.
Bernhard Schmid sieht in der Funktion der Kontrollpartei eine unverzichtbare Aufgabe für die Grünen: "Diese ist nach dem schlechten Abschneiden auf Bundesebene, umso wichtiger."
Für Hans Berger ist klar, dass sich die Blauen ins schwarze Bett legen werden. "Dem Angstschüren der FPÖ muss man entgegentreten", fordert Schmid zur Wahl der Grünen auf.

Soziales und Gesundheit

Silvia Moser, die auf Listenplatz drei gereiht ist und sich im Falle des Wiedereinzuges berechtigte Chancen auf ein Landtagsmandat machen darf, sieht ihre persönlichen Themenkompetenzen berufsbedingt in den Bereichen Soziales und Gesundheit.
"Ich fordere eine kostenlose Nachmittagsbetreuung für unsere Kinder, mehr Personal in den Pflegeheimen und die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung am Land", so Moser. Sie spricht damit das fehlende Einhergehen des Kinderbetreuungsangebotes mit der Flexibilisierung der Arbeitszeit ebenso an wie das Einsparen an Pflegepersonal in den Pflegeheimen. Durch die Abschaffung des Pflegeregresses sieht sie derzeit jene im Nachteil, die die Pflege für ihre Angehörigen zuhause selbst organisieren. Daher fordert sie hier ebenfalls Nachbesserungen. Die ÖVP-Initiative Landarzt kann für Moser deshalb nicht funktionieren, da die Landeskliniken selbst unterbesetzt seien. Die ÖVP möchte offene Kassenstellen mit Ärzten aus den Kliniken besetzen.
Abschließend fordert Moser, dass die Mindestsicherung ihrem Namen gerecht werden sollte, denn hier treffe die Armut wieder nur die Kinder.

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