Startschuss für ASTEG-Projektentwicklung

Bürgermeister Karl Elsigan, Landesrätin Petra Bohuslav, Landesrat Ludwig Schleritzko, LAbg. Franz Mold und Regionalberater Josef Wallenberger (v.l.).
  • Bürgermeister Karl Elsigan, Landesrätin Petra Bohuslav, Landesrat Ludwig Schleritzko, LAbg. Franz Mold und Regionalberater Josef Wallenberger (v.l.).
  • Foto: Büro LR Bohuslav
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ALLENTSTEIG. Wie vor rund 2 Wochen in einer Arbeitsklausur angekündigt, setzt das Land Niederösterreich in den nächsten Monaten einen Arbeitsschwerpunkt auf das Thema „Arbeit und Beschäftigung“. Die Vertreter der Kleinregion ASTEG, bestehend aus den Gemeinden Allentsteig, Echsenbach, Göpfritz/Wild und Schwarzenau sowie Pölla und das Truppenübungsplatzkommando Allentsteig, haben sich jetzt mit vielversprechenden Projektideen an das Land Niederösterreich gewandt, um arbeitsplatzrelevante Maßnahmen in der Kleinregion zu setzen.
Über die NÖG, die Niederösterreichische Grenzlandförderungsgesellschaft, wird jetzt eine Projektentwicklung gestartet um gemeinsam bis Anfang April 2018 die vorhandenen Projektideen weiterzuentwickeln. Dabei handelt es sich um Maßnahmen einerseits im Bereich der Digitalisierung und Entwicklung einer gemeinsamen Wirtschaftsregion und andererseits um den Standort Allentsteig auch künftig als militärischen Top-Ausbildungsplatz in Europa fit zu halten.
„Die verstärkte Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche – auch die militärische Landesverteidigung. Daher wollen wir mit einem Projekt die notwendigen Voraussetzungen in Richtung Digitalisierung schaffen. Die effiziente Versorgung mit Breitbandinternet und autonome Verkehrslösungen stehen im Fokus der Überlegungen. Davon soll die gesamte Kleinregion profitieren und Arbeitsplätze abgesichert werden. In einem weiteren Projekt soll die Entwicklung der ASTEG Gemeinden zu einer gemeinsamen Wirtschaftsregion forciert werden. Ziel ist die Vernetzung und gemeinsame Vermarktung der Betriebsgebiete in der Kleinregion. Für die angesprochenen Maßnahmen hat das Land Niederösterreich bis zu 7 Mio. Euro budgetiert“, erklären Landesrätin Petra Bohuslav und Landesrat Ludwig Schleritzko.
Eine positive Nachricht gibt es auch für das Landesjugendheim Allentsteig, das bis 2023 Bestand haben soll: Im Rahmen einer Studie wird erarbeitet, wie diese Einrichtung im Sinne der betreuten Jugendlichen zeitgemäß weitergeführt und gleichzeitig die Arbeitsplätze in der Region langfristig gesichert werden können.
Der Sprecher der Kleinregion ASTEG und Bürgermeister von Schwarzenau, Karl Elsigan betont: „Ich freue mich über den Start der Projektentwicklung. Die genannten Projekte sind für die Mitgliedsgemeinden von großer Bedeutung. Unser gemeinsames Ziel ist es, Arbeitsplätze in der Region zu sichern und neue zu schaffen.“

Autor:

Bernhard Schabauer aus Zwettl

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