NÖ-Derby geht klar an Waldviertel

Mit Siegen in der Bundesliga festigen die Waldviertler ihre Position als erster Herausforderer von Aich/Dob.
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  • Foto: URW
  • hochgeladen von Bernhard Schabauer

AMSTETTEN/ZWETTL. Das Niederösterreich-Derby ist immer eine besondere Veranstaltung. Hier geht es ganz stark um Prestige. Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel fuhr motiviert und gut vorbereitet  ins Mostviertel um dort an die Leistung der abgelaufenen Saison anzuschließen.
Im ersten Satz war die Servicekraft der Waldviertler für Amstetten nicht zu stoppen. Dieses Element brachte den Nordmännern auch den klaren 15:25 Satzgewinn.
Von Satz zu Satz steigerten sich die Mostviertler, wurden auch defensiv immer besser. Trotzdem hatten sie nie wirklich Zugriff. Die Taktik der ausgeruhten Gäste ist voll aufgegangen und setzten so den Gegner enorm unter Druck.
Trainer Zdenek Smejkal: „Wir haben einen sehr konzentrierten Auftritt in Amstetten hingelegt und dieses Vorhaben perfekt umgesetzt. Gratulation an mein Team“.
Auch der Nordmänner-Kapitän Rudinei Boff war höchst zufrieden: „Ich bin sehr stolz auf die gesamte Mannschaft und freue mich, alle drei Punkte nach Hause holen zu dürfen. Heute hat einfach alles funktioniert was wir uns vorgenommen haben. Es war eine sehr fokussierte und konzentrierte Leistung“.

Weitere wichtige Punkte

Bereits zuvor öffneten die Nordmänner der Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel binnen 48 Stunden gleich zweimal die Pforten der Stadthalle Zwettl.
Am Freitag, den 11.10.2019 war in der MEVZA gegen den kroatischen Meister HAOK Mladost Zagreb leider nicht viel zu holen. Auschlaggebendes Element für die Niederlage war eindeutig der mächtige Block der Gegner.
Die Regenerationszeit danach war sehr begrenzt, denn die nächste Begegnung stand schon am Sonntag, den 13.10.2019 gegen VBK Klagenfurt in der Austrian Volley League auf dem Programm.
Nordmann-Trainer Smejkal begann diesen AVL-Auftakt gegen Klagenfurt mit einer ungewöhnlichen Aufstellung. Dabei ließ er den jungen Spielern die Chance sich zu präsentieren.
Jedoch musste Smejkal schon sehr früh ein Time out nehmen um wieder Ruhe hineinzubringen. Gutes Kombinationsspiel führte danach kurzzeitig zum Ausgleich. Kärnten fightete aber voll, witterte die Chance zum Satzgewinn. Die Nordmänner konnten zwar einen Satzball abwehren, mussten aber dennoch den ersten Satz ganz knapp an die Gäste abgeben.
„Klagenfurt ist heute einfach stabiler im Service, aber die wir haben das Zeug zum Satzausgleich“, meinte Trainer Smejkal nach dem ersten Satz.
Mit verstärkter Blockarbeit schafften die Nordmänner schließlich einen 4-Punkte-Vorsprung herauszuspielen, punkteten sogar munter weiter und spielten den zweiten Satz souverän zu Ende.
In Satz drei gaben die Gäste Vollgas, schupften die Männer der Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel zur 3:8-Führung. Das Trainerteam reagierte sofort und wechselte sukzessive die Kampfmannschaft ein, die eine enorme Aufholjagd starten musste. Und sie schafften es tatsächlich. Jetzt kochte der Hexenkessel in der Volleyballstadt Zwettl so richtig.
Kärntens Kapitän Simon Frühbauer hämmerte im letzten Satz drei gewaltige Service ins Feld der Nordmänner zum Stand von 0:3. Heftige Diskussionen kamen durch einen Aufstellungsfehler der Waldviertler zustande, ausgelöst durch ein Missverständnis. Dieser wurde berichtigt und Waldviertel ließ sich dadurch nicht wirklich irritieren, baute weiter Druck auf und holte sich den entscheidenden vierten Satz.
„Es war ein gutes Spiel zum Zuschauen, wo jeder Spieler die Chance bekam, sich zu präsentieren. Die unglaubliche Verteidigungsleistung der Kärntner hat uns das Leben nicht einfach gemacht, aber durch Teamwork bleiben die wichtigen drei Punkte im Waldviertel“, freut sich Co-Trainer Michal Peciakowski.

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