Bereits 6000 Besucher
Schidorf Kirchbach trotzt Corona

Eine Abordnung von Politik und Wirtschaft besuchte vergangene Woche bei prachtvollem Wetter das Schidorf Kirchbach.
  • Eine Abordnung von Politik und Wirtschaft besuchte vergangene Woche bei prachtvollem Wetter das Schidorf Kirchbach.
  • Foto: bs
  • hochgeladen von Bernhard Schabauer

Tourismus-Landesrat Danninger gibt bei Besuch im Schidorf Kirchbach klares Statement pro Schivergnügen auch in Lockdown-Zeiten ab.

KIRCHBACH. Im Schidorf Kirchbach in der Gemeinde Rappottenstein wird seit dem 24. Dezember 2020 unter Einhaltung aller Corona-Richtlinien Ski gefahren. Vor allem für eine kleine Auszeit aus dem Lockdown und sportliche Aktivität im Freien bietet sich das Schidorf Kirchbach vor allem für die Bevölkerung in der Region maßgeschneidert an.

"Ja zum Skisport"

Davon und von den Umsetzungen der Corona-Vorgaben überzeugte sich vergangene Woche der Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger (ÖVP) persönlich vor Ort. Dabei gab er ein klares Statement für den Skisport und offene Lifte auch in Lockdown-Zeiten ab: "Wir haben das Online-Ticketing bereits für den Sommer-Tourismus in die Wege geleitet. Davon kann nun etwa auch das Schidorf Kirchbach profitieren", spricht Danninger etwa die veränderten Vorgaben zu Ticketreservierungen im Land NÖ an. "Durch unser durchdachtes Ticket-Bestell-System können wir einerseits Menschenansammlungen vermeiden und andererseits verhindern, dass Wintersportler unverrichteter Dinge wieder abreisen müssen", ist der Landesrat überzeugt.

Bereits 6.000 Besucher

Franz Jahn, Obmann des vor Ort verantwortlichen Fremdenverkehrsvereins, ist mit dem bisherigen Liftbetrieb zufrieden: "Wir konnten seit dem 24. Dezember, also in rund einem Monat, 6.000 Besucher – Mehrfachnutzer inklusive – hier im Schidorf Kirchbach begrüßen."
Aufgrund der behördlichen Auflagen bleiben die Gäste deutlich kürzer im Skigebiet, so gingen die Einnahmen der Gastronomie um 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. Der Lift selbst liegt bei rund 80 Prozent der Vorjahreseinnahmen, muss aber höhere Kosten wegen der Sicherheitsauflagen tragen. Mit einem Flutlichtbetrieb gelingt es dem Schidorf, die Besucherströme besser zu entzerren. Die neue, seit Montag geltende Corona-Verordnung mit zwei Metern Mindestabstand wird vermutlich weitere Auswirkungen auf die höchstmögliche Auslastung im Schidorf mit sich bringen. Für Andreas Schwarzinger, Manager des Waldviertel Tourismus, ist der Ort die "Kinderstube des Schifahrens": "Für mich sind die Kirchbacher ein Paradebeispiel, um zu zeigen, was man aus einem Hügel alles machen kann."

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