Ländliches Fortbildungsinstitut
Zertifikate für Bauern aus den Bezirken Gmünd und Zwettl
- 1. Reihe (v.l.): Alexander Stöger (NÖ Versicherung), Abteilungsleiterin Martina Schauer, Romana Weber, Lisa-Marie Bichl, Christa Hübl, Jonas Ratheiser, LK NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager, Kammersekretär Bernhard Löscher; 2. Reihe (v.l.):, LFI NÖ-Obmann Andreas Ehrenbrandtner, Kammerdirektor Franz Raab, Landesgüterdirektor Erhard Kührer, Daniela Aigelsreiter (NÖ Versicherung), LFI NÖ-Geschäftsführer Reinhard Polsterer.
- Foto: LFI NÖ/Sophie Nagl-Balber
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Vier neue Absolventinnen und Absolventen aus den Bezirken Gmünd und Zwettl haben eine praxisnahe Weiterbildung als Grundlage für zukunftsfitte Betriebe abgeschlossen.
GMÜND/ZWETTL. Bildung schafft Perspektiven im ländlichen Raum – das unterstreichen auch die 282 Teilnehmenden der insgesamt 18 LFI-Zertifikatslehrgänge der vergangenen Saison. Das Ländliches Fortbildungsinstitut (LFI) Niederösterreich lud zur feierlichen Zertifikatsverleihung nach Grafenwörth. Vier Bäuerinnen und Bauern aus den Bezirken Gmünd und Zwettl freuen sich über ihren erfolgreichen Abschluss.
Praxisnahes Bildungsangebot
Die Landwirtschaft entwickelt sich stetig weiter. Weiterbildung ist daher eine wichtige Grundlage, um neue Entwicklungen aufzugreifen und den eigenen Betrieb zukunftsfit auszurichten. „Wer sich weiterbildet, stärkt nicht nur den eigenen Betrieb, sondern gestaltet aktiv die Zukunft des ländlichen Raums mit. Genau hier setzt das LFI NÖ mit einem breiten und praxisnahen Bildungsangebot an“, betont Johannes Schmuckenschlager, Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich.
- LFI-Lehrgänge stärken Angebote wie Urlaub am Bauernhof
- Foto: Pixabay (Symbolfoto)
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Von Handwerk bis Digitalisierung
Im Jahr 2025 organisierte das LFI NÖ rund 1.470 Bildungsveranstaltungen. Die Themenpalette reichte dabei von traditionellem Handwerk über Digitalisierung bis hin zu innovativen Betriebszweigen wie Green Care oder Urlaub am Bauernhof. „Die Anforderungen an die Betriebe verändern sich stetig. Deshalb entwickeln wir unsere Bildungsangebote laufend weiter – mit aktuellen Themen, flexiblen Lernformaten und neuen Lehrgängen, die sich an der Praxis orientieren“, erklärt Andreas Ehrenbrandtner, Obmann des LFI NÖ.
Ausbildung mit hoher Qualität
Die LFI-Zertifikatslehrgänge sind österreichweit einheitlich geregelt und anerkannt. Sie richten sich sowohl an aktive Bäuerinnen und Bauern, die ihre Kompetenzen erweitern oder neue Betriebszweige aufbauen möchten, als auch an Menschen mit Interesse an Natur, Ernährung oder Pädagogik. Durch den modularen Aufbau, mindestens 80 Unterrichtseinheiten sowie eine Abschlussarbeit oder Prüfung wird eine fundierte und praxisnahe Ausbildung sichergestellt.
- RinWeiterbildung für erfolgreiche Bauernhofbetriebe.
- Foto: Pixabay (Symbolfoto)
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Lehrgänge 2025 im Rückblick
Das Angebot spannte einen weiten Bogen – von Kräuterpädagogik über Agroforst und Reitpädagogik bis hin zur Ausbildung zur Brotsommelière. Insgesamt 182 Absolvent:innen feierten am 11. Mai 2026 im feierlichen Rahmen den erfolgreichen Abschluss von zwölf Lehrgängen.
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