12.02.2017, 23:00 Uhr

Groß Gerungs wie es musiziert und tanzt

Die "Tanzlmusi Groß Gerungs" - Werner Hahn, Manfred, Peter und Josef Reisinger, Michael Stern und Thomas Weissinger - begrüßte die Gäste.

Dirndl und Trachtenanzug regierten Samstagabend im Gasthaus Hirsch:
Der Trachtenball des Musikvereins lockte ein buntes Publikum

Groß Gerungs (ms). Ein Highlight der Geselligkeit in Groß Gerungs ist für zahlreiche Gäste der Trachtenball des Musikvereins. Am Samstag, den 11. Februar war es wieder soweit: Mit einem traditionellen „Alles Walzer!“ eröffneten Obmann Paul Traxler und Julia Woller nach dem zünftigen Eintanzen der Musiker – einstudiert unter der Leitung von Jugendreferentin Karin Reisinger – eine rauschende Ballnacht. Die Frauen kamen freilich im schönsten Dirndl und auch die Männer holten ihr Trachteng‘wand aus dem Schrank. „Bei uns ist alles erlaubt, von der Krachledernen bis zum Steireranzug“, sagte Kapellmeister Georg Zwettler. Und mit diesem lockeren Dresscode hatte man auch wieder ganz viele junge Leute unter den zahlreichen Gästen. „Es ist einfach schön, wenn die Jugend mit den Erwachsenen und den schon länger Erwachsenen gemeinsam musiziert und tanzt“, freute sich Paul Traxler. Die Promis durften an diesem Abend natürlich nicht fehlen. Vorneweg der Hausherr, Bürgermeister und Ehrenobmann Maximilian Igelsböck mit Gattin Helga. Ebenfalls auf der Gästeliste: Mittelschuldirektor Rudi Gesselbauer, Bezirkskapellmeister Alois Klonner sowie Vertreter vieler befreundeter Vereine und Institutionen, wie Brigadier i.R. Franz Teszar oder Renate Siegl (MV Griesbach). Ohne Sponsoren geht natürlich auch kein Ball über die Bühne. So mischten sich etwa Elisabeth und Franz Preiser gerne unter die Ballgäste. Auch für sie galt selbstverständlich die strenge Kleiderordnung.

Kommentar

Fesche Madln und zünftige Buam

Wenn man schon von weitem die vollen Parkplätze, Leute von allen Seiten heranströmen und im feschen Trachtengewand in dieselbe Richtung steuern sieht, weiß man sofort: In Groß Gerungs ist wieder der Trachtenball des Musikvereins. Schon mit dem Eintreten ins Gasthausbeginnt eine Nacht voller Party, Tanz und Gaudi, bei der jeder sofort weiß: "Da bin ich richtig!“ Auch der nunmehr bereits sechste Ball war soetwas wie ein feierlicher Startschuss für die Musikerinnen und Musiker in ein sicher wieder arbeitsreiches Vereinsjahr: Es werden 2017 wieder an die 80 Ausrückungen sein, viele Proben und organisatorische Tätigkeiten. Sie werden uns wieder ein ganzes Jahr lang begleiten: bei kirchlichen Anlässen, wie Prozessionsmärschen und Messfeiern, bis hin zu den weltlichen Feiern, wie Frühschoppen und Konzerte. Ich freue mich schon auf das Frühlingskonzert am 22. April 2017. Und es wird noch ein zweites Konzert am ersten Adventwochenende geben. Aber eines steht bei all den Arbeiten des Musikvereins immer an erster Stelle, nämlich gemeinsam Musik zu machen – für uns, die Bevölkerung! Und ein Zweites ist, wie Obmann Paul Traxler zu alldem ebenfalls betonte, ein wichtiges Faktum: Tradition- und Brauchtumspflege! Was wäre ein Leben ohne Musik – was wäre eine Gemeinde ohne Musikverein? Es ist eine schöne Aufgabe, aber es ist auch eine verantwortungsvolle und sicher nicht immer leichte Sache, für andere da zu sein.
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