06.09.2016, 22:52 Uhr

Landjugend setzt Zeichen im Ort

Spektakuläres Wochenende mit der Landjugend Pölla: Alle haben sich die Haxen ausgerissen! (Foto: Landjugend Pölla)

48 Stunden für die Gemeinnützigkeit: Beim landesweiten Projektmarathon der Landjugend NÖ stellte sich die Ortsgruppe Pölla ganz in den Dienst der guten Sache.

PÖLLA. "Am Freitag um 18.00 Uhr war es endlich soweit: der Projektmarathon startete", erzählt Denis Plaim von der Landjugend Pölla.

"Von jetzt an hatten wir 48 Stunden Zeit, um ein uns bis dahin noch unbekanntes Projekt zu erfüllen. Wir trafen uns dazu mit Bürgermeister Günther Kröpf und LJ-Landesbeirat Martin Mölzer, die uns unsere Projektaufgabe vorstellten. Schnell war klar, dass uns in den kommenden Tagen nicht langweilig sein wird. Deshalb wollten wir auch keine Zeit verlieren und besichtigten umgehend den Bildstock, den wir zu sanieren und den Landschaftsteich, den wir zu reinigen hatten.
Begonnen haben wir mit der Sanierung des Bildstockes. Nicht einmal die Dunkelheit konnte uns davon abhalten, diesen zu streichen und vom hohen Gras zu befreien. Das sogenannte “Media Team” erstellte derweilen eine Facebook Fan Page für die Landjugend Pölla und verfasste die ersten Berichte und stellte ebenfalls Fotos online. Die Landjugend NÖ stellte nämlich als zusätzliche Aufgabe, dass jeder einzelne Schritt genau dokumentiert wird und dies der Öffentlichkeit via Facebook oder über die eigens dafür angelegte Homepage (www.projektmarathon.at) zugänglich gemacht wird.

Am Samstag starteten wir sehr zeitig und teilten uns wie am Vortag besprochen in drei Gruppen: Team 1 Landschaftsteich, Team 2 Bildstock und Team 3 Media Team.

Das Media Team hatte nicht nur die Aufgabe, die Öffentlichkeit über alles, was sich so tut zu informieren - denn in unserer Projektaufgabe war auch ein Punkt enthalten, in dem uns aufgetragen wurde, dass wir kurz die gängigen sozialen Medien wie Facebook und Whatsapp, sowie die neue Gemeinde App “Gem3Go” vorstellen sollten.
Gesagt - getan! Nach anfänglichem zögerlichen Algen fischen, wurde die Strategie gewechselt. Ab sofort wurden die Algen nicht mehr nur vom Floss und Boot aus herausgeholt. Einige unserer Jungs standen dann freiwillig oder unfreiwillig bis zum Hals im Wasser und versuchten so den Teich von den Algen zu befreien. Die Arbeiten am Bildstock hatten wir am Freitag unterschätzt, denn er musste auch am Samstag noch mehrmals gestrichen werden, damit er wieder in neuem Weiß erstrahlen konnte. Zusätzlich dazu erlaubten wir uns auch der angebrachten Jesus- Statue einen neuen Anstrich zu verpassen und vergoldeten diese im Handumdrehen. Das Bild der Mutter Maria ist durch die Witterungen schon schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, um dies nicht noch zu verschlimmern, entschieden wir uns dazu, eine Glasplatte am Bildstock anzubringen und es so vor Regen und Schnee zu schützen. Bald hatten wir es geschafft - es fehlte nur noch der Kies, Erde und das Einsetzen der zwei Sonnenblumen und dann war die erste Aufgabe abgeschlossen. Auch die Handouts über die sozialen Medien nahmen immer mehr Gestalt an und konnten nach oftmaligen Ergänzungen Sonntagvormittag endlich zum Druck.
Um die Bevölkerung nochmal an unser Projekt zu erinnern, und sie zu unserer Präsentation einzuladen, besorgten wir uns zwei Lautsprecher, die wir am Auto montieren konnten. Mit diesen starteten wir dann Sonntagvormittag einen "Roadtrip" durch die Gemeinde und luden nochmals alle recht herzlich zu unserer Präsentation ein. Mit Erfolg, wie wir dann um 15 Uhr am Landschaftsteich in Neupölla festgestellt haben. Es erschienen sehr viele Bürger aus der Gemeinde, um sich anzuhören, was wir in den letzten 48 Stunden so getrieben haben. Der Teich wurde von ihnen besichtigt und mit Begeisterung festgestellt, dass wir wirklich alles daran gesetzt haben, diesen von den Algen zu befreien. Überhaupt zeigte sich der Teich und seine Liegewiese von seiner besten Seite, den nicht nur der Teich selbst wurde gereinigt auch die Liegewiese und das Ufer wurden gesäubert.

Dann begrüßte Patrick Schmutzer Bürgermeister und Vertreter der LJ – Landesbeirat Andreas Rieder und die Bezirksleitung Allentsteig Viktor Kaltenböck. Nach kurzen Ansprachen luden wir die Bevölkerung in den Kulturhof ein, wo Martin Lechner dann unsere dritte Aufgabe präsentierte: die Präsentation. Abschließend gab es viele Worte des Dankes - vom Bürgermeister und von Landesbeirat Andras Rieder.

Wer Interesse hat, sich genauer über unser Projekt oder die vielen anderen Projekte, die an diesem Wochenende stattgefunden haben zu informieren, laden wir Sie recht herzlich dazu ein, die Seite www.Projektmarathon.at zu besuchen.
Uns bleibt nur noch zu sagen, dass wir ein tolles und arbeitsintensives Wochenende hinter uns haben, der Spaß aber dennoch nicht zu kurz kam und wir wieder einmal feststellen durften: Gemeinsam können wir alles schaffen!"
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