15.10.2017, 23:00 Uhr

Vom Bürger-Spital zum Herz-Quartier

Gemeinsames Banddurchschneiden: Helga Weißenböck, Franz Mold, Manfred Pascher, Max Igelsböck, Hermann Pucher, Stephan Pernkopf, Fritz Weber, Martina Diesner-Wais, Michael Widermann, Thomas Prinz

Herz-Kreislauf-Zentrum eröffnete Mitarbeiter-Wohnhaus mit vielen Extras

GROSS GERUNGS (ms). In den vergangenen Monaten wurde in der Dr.-Julius-Sturm Straße eifrig gebaut. Das neue Mitarbeiter-Wohnhaus „Herz-Quartier“ des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs wurde nach nur knapp acht Monaten – der Grundstein wurde am 24. Februar 2017 gelegt – fertiggestellt.
Insgesamt investierte das Herz-Kreislauf-Zentrum 2,5 Millionen Euro in dieses Projekt mit nunmehr 23 freundlichen, komplett möblierten Wohneinheiten auf etwa 2000 Quadratmetern Fläche. Die Eröffnung wurde am Freitag, den 13. Oktober 2017 mit Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Nationalrätin Martina Diesner-Wais, Landtagsabgeordneten Franz Mold, Bezirkshauptmann Michael Widermann, Kommerzialrat Manfred Pascher, Mitarbeitern, Vertretern von Firmen und Institutionen, zahlreichen Fest- und Ehrengästen gefeiert. Geschäftsführer Fritz Weber unterstich dabei die Bedeutung des Baues: „Das neue Wohnhaus ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mitarbeiterphilosophie, denn nur motivierte und gut erholte Mitarbeiter können unseren Gästen und Patienten täglich beste Betreuung und Herzlichkeit bieten. Die derzeit ca. 220 Mitarbeiter sind das wahre Herz des Hauses und es wird verstärkt auf ihr Wohlbefinden und die körperliche und psychische Gesundheit geachtet.“
Durch das neue Mitarbeiter-Wohnhaus soll nicht zuletzt auch die Findung von bestens qualifizierten Fachkräften erleichtert werden. Unternehmer und Politiker müssten alles dafür tun, damit ihnen gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen und sie als Arbeitgeber attraktiv bleiben, machte er die prekäre Ausbildungssituation im Waldviertel deutlich und bedankte sich ausdrücklich bei allen am Bau Beteiligten.
Der Standort sei ein Idealstandort, betonte Betriebsrat Thomas Prinz. Das Haus ist etwa 700 Meter vom Arbeitsplatz entfernt - zu Fuß oder mit dem Rad gut erreichbar und dennoch ist die Distanz groß genug für eine optimale Regeneration. Als „weiteres Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Herz-Kreislauf-Zentrum und unserer Gemeinde“ lobte Bürgermeister Max Igelsböck die Initiative, Mitarbeitern, die nicht unmittelbar aus der Region kommen und einpendeln, entsprechende betriebseigene Wohnmöglichkeiten anbietenzubieten. Er kenne den Standort noch als ehemaliges Spital, später als Wohn- dann als Feuerwehrhaus und erklärte mit einem Augenzwinkern: „Hier wurde ich geboren.“ Pfarrer Bonaventura Manga erbat für das Haus und dessen Bewohner Gottes Segen. Danach bestand Gelegenheit zum Umtrunk und das Gebäude in Augenschein zu nehmen.
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