24.10.2016, 23:06 Uhr

ÖAMTC-Verein Allentsteig in großer Feierstimmung

Hans Hinterleitner und Franz Kainz, Ehrenobmann und amtierender Obmann, nahmen von Landesclubdirektor Robert Menzl das metallene Ehrenpräsent entgegen.

Gleich drei Jubiläen auf einmal galt es gebührend festlich zu begehen.

ALLENTSTEIG (kuli). 45 Jahre ÖAMTC Verein, 40 Jahre ÖAMTC Stützpunkt in Allentsteig und dazu noch 120 Jahre ÖAMTC – in Allentsteig gab es am 23.Oktober 2016 deshalb eine feine Fesivität. Die Teilnehmer an der Veranstaltung trafen sich um 14 Uhr beim Stützpunkt, wo dessen Leiter Ewald Braunstein über die Tätigkeiten im Stützpunkt informierte, so die Überprüfungen nach § 57a KFG (Pickerl) und weitere technische Dienste. Danach begaben sich die Gäste zum Festakt in die „Halle“ von Gärtner und Vereinsmitglied Adalbert Hackl. Obmann Franz Kainz begrüßte die Ehrengäste Landesclubdirektor Dr. Robert Menzl und Alexander Nödl vom ÖAMTC in Wien, die Mitbegründer der Ortsgruppe Erich Draxlmayer und Hans Stepan aus Wien, die Ehrenmitglieder Anton Kraus und Johann Pfeiffer, ÖAMTC-Stützpunktleiter Ewald Braunstein, Mag. Johannes Tüchler von der BH Zwettl, den Vizebürgermeister der Stadtgemeinde Allentsteig Georg Marksteiner und die anwesenden Stadt- und Gemeinderäte, den ASTEG-Obmann Bürgermeister Karl Elsigan aus Schwarzenau, den Vertreter des Bundesheeres Oberstleutnant Julius Schlapschy, die Vertreter der Feuerwehren OBI Franz Loidolt und OBI Erich Hartl, Rot-Kreuz-Rettungsrat Andreas Schleritzko, Obmann-Stellvertreter Rudolf Spitzer vom ÖKB, ein fünfköpfiges Bläserensemble der Stadtkapelle Allentsteig und das Entertainer-Duo „Ernst und Ilse“.
Kurze, aber intensive Festansprachen hielten Johannes Tüchler, Georg Marksteiner, Ewald Braunstein und Robert Menzl.
Alle Redner betonten die mehr als großartige, ja hervorragende Leistung des Vereines bzw. seiner Mitglieder bei der Errichtung des Stützpunktes im Jahre 1976 und dessen ständiges „Updating“ bis hin zur Generalsanierung in den Jahren 2015 und 2016. Auch in die Zukunft wird geschaut: Man bereitet das technische Personal jetzt schon auf die bedeutender werdende Elektromobilität vor. Auch mit seinem Elektroauto kann dem ÖAMTC-Mitglied in den Stützpunkten geholfen werden.

Auch zu Fuß eine Institution

Von Anfang an stand beim Allentsteiger Verein nicht nur das Wohlergehen der Autofahrer, sondern auch die gesündere Mobilität per pedes im Fokus. Beachtenswert ist die Veranstaltung von 70 internationalen Wandertagen und 21 Wandermarathons, die Errichtung und Erhaltung von Wanderwegmarkierungen im Gelände oder auch die Durchführung von Wander- und Kulturreisen in nahezu alle Länder Europas. Robert Menzl schloss seine Festrede mit den Worten: „Wir in der Wiener Zentrale sind wirklich stolz auf Sie!“ Als Dankeschön gab es einen edlen, gravierten Zierteller.

Notruf 120 wird 120

Mit gegenwärtig zwei Millionen Mitgliedern ist der ÖAMTC der größte Verein Österreichs und sogar weltweit gesehen der siebtgrößte Mobilitätsverein. Seit den Anfängen im Jahre 1896 hat sich enorm viel verändert, die fast intime Clubatmosphäre ist längst einem perfekten Hilfsunternehmen mit hunderten von Pannenhelfern und Servicemechanikern gewichen. War das Automobil anfangs noch ein Zeitvertreib für wenige Reiche, ist es heute gerade im ländlichen Raum für praktisch jedermann eine selbstverständliche Notwendigkeit. So ist man im Clubdirektorium stolz, in jüngster Zeit noch einmal vier Stützpunkte eröffnet zu haben, von denen der im Osten Wiens 80.000 Automobilisten versorgt und damit der größte in Österreich ist.

Sentimentale Rückschau und entspannter Ausklang

Donnernden Applaus erntete der Bericht über 45 Jahre Vereinsgeschehen von 1971 bis heute von Ehrenobmann Hofrat Johann Hinterleitner an Hand einer PowerPoint-Präsentation. Hinterleitner selbst, Obmann des ÖAMTC-Vereins Allentsteig von 1974 bis 2013, bekam noch eine 40er-Geburtstagstorte vom Verein nachträglich zum 75. überreicht.
Die Veranstaltung im leergeräumten Treibhaus endete nach einem gemütlichen Beisammensein mit Unterhaltungsmusik vom Duo „Ernst und Ilse“. Für das schmackhafte Catering zeichnete das Gasthaus Hahnl in Schwarzenau verantwortlich.
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