20.06.2017, 14:00 Uhr

Urlaubstipps für die Autoreise

Familie Hofmann: Lange Autoreisen mit Kindern brauchen ausgedehnte und abwechslungsreiche Pausen. (Foto: privat)
BEZIRK ZWETTL (bs). Im letzten Teil unserer Mobilitätsserie "Steig ein" haben wir uns dem Thema Urlaubsautoreise gewidmet. Am Ende des Beitrages finden Sie zudem wichtige Informationen für das jeweilige Reiseland. Wir haben zwei Familie aus dem Bezirk Zwettl befragt, wie ihre Autoreisen über rund zehn Stunden mit Kindern damals so abgelaufen sind.

Fahrt über zwei Tage

Familie Hofmann aus Zwettl reist seit jeher nur innerhalb von Österreich. Dass es dabei jedoch auch zu einer Acht-Stunden-Fahrt kommen kann, können sie aus eigener Erfahrung berichten. Vor Jahren führte sie ihr Urlaub nach Matrei. Mit ihrem damals fünf und sieben Jahren alten Kinder Klara und Hannes hieß es für Sonja und ihren Mann die Anreise gut zu planen. "Es galt, die Anreise gut durchzudenken, denn 400 Kilometer über die Glockner Hochalpenstraße bedeuteten eine reine Fahrtzeit von sieben bis acht Stunden. Im Mai des Jahres 2013 verschüttete bekanntlich ein Felssturz einen Teil der Straße direkt am Ende des Tauerntunnels, so war die Anfahrt durch den Tunnel nicht möglich – die Ersatzstraße noch nicht fertiggestellt." Deshalb wurde beschlossen, die Anreise auf zwei Tage aufzuteilen. Zusätlich wurden kleine Pausen, die zu Spaziergängen oder einer Schneeballschlacht auf der Glockner Hochalpenstraße, genutzt wurden. Auch Badestopps und andere bereits zuvor ausgewählte Stationen wurden eingelegt bzw. angesteuert. So überstand die Familie auch diese Fahrt sicher.

Tempomat wichtiges Hilfsmittel

Auch der Schulleiter der HAK-Zwettl, Manfred Schnabl, fährt seit vielen Jahren mit dem Auto nach Nordgriechenland. "Damals, als unsere Töchter noch mitreisten, mussten wir aufgrund des Gepäcks, die Skibox anschnallen", erinnert er sich. Heute reist er mit seiner Frau. Die Fahrt nach Griechenland wird auf drei Tagesetappen aufgeteilt: "So können wir nicht nur auch die Länder, durch die wir reisen kennenlernen, sondern auch sanft in das Urlaubsgefühl hineingleiten", ist Schnabl begeistert. Auch vor Ort sei man nicht auf öffentliche Verkehrsmittel oder Mietautos angewiesen. Und als begeisterten Autofahrer stört ihn das Fahren keineswegs: Einzig der Tempomat ist für ihn ob der Kontrollen ein wichtiges Hilfsmittel.

TIPPS FÜR DIE AUTOREISE INS AUSLAND
Italien: Lichtpflicht außerhalb geschlossener Ortschaften
Deutschland: "Umweltzonen" in vielen Städten, notwendige Plakette gibt's mit Zulassungsschein unter anderem beim ÖAMTC (12 Euro)
Schweiz: Tagfahrlicht verpflichtend, Warndreieick muss griffbereit im Innenraum liegen
Kroatien: Ersatzlampenset mitnehmen
Ungarn: Tagfahrlicht verpflichtend, Achtung: Promillegrenze 0,0 (ebenso in Tschechien!)
Frankreich: Schnellfahren ist teuer: 135 Euro für 20 km/h zu viel, ebenso viel kostet Handy am Steuer
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