06.06.2016, 10:53 Uhr

„Radar erziehen Lenker“

Die Exekutive zeigt auch im Bezirk Zwettl starke Präsenz, um erhöhter Geschwindigkeit entgegenzuwirken. (Foto: Polizei Zwettl)

Serie Teil 6: In Niederösterreich stehen 148 Radarkabinen. Zudem sorgen mobile Radar und Section-Control-Einrichtungen für Verkehrserziehung.

BEZIRK. Rund um die Uhr sorgen Radarboxen für mehr Verkehrssicherheit. Neben den fixen Standorten schwirren die Polizisten jedoch immer öfter mit mobilen Radaranlagen aus, um dem „gelernten“ Raser entgegenzuwirken. Mittlerweile kommt die Exekutive in NÖ allein mit ihren mobilen Messgeräten auf rund 45.000 Einsatzstunden pro Jahr. Langfristig führt diese Präsenz laut Polizei zu niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeiten.

Versuch Serienradar

Im Bezirk Zwettl sind neben mobilen Radaranlagen auch die Exekutivbeamten für die Geschwindigkeitsmessung im Einsatz. Hinzu kommt die Section Control zwischen Krems und Zwettl am Gföhlerberg. Einen besonderen Versuch startete die Polizei in Zwettl am 8. April mit einem Serienradar. Dabei wurden fünf bis sechs Radaranlagen im Ortsgebiet und am Freiland in Einsatz gebracht. Von 9 bis 18 Uhr wurden 11.651 Fahrzeuge registriert. Immerhin 459 davon wurden geblitzt. Das entspricht einem Wert von knapp vier Prozent. Für die Exekutive zeigen diese Serienradareinsätze langfristig Erfolge. In den vergangenen Jahren wurden in anderen Bezirken in Niederösterreich dementsprechend sinkende Werte an Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt.

Gewinnfrage 6:

Mit welchem Mindeststrafausmaß muss man für 91 km/h im Ortsgebiet rechnen?

Zur Sache: Für massive Geschwindigkeitsübertretungen (mehr als 40 km/h im Ortsgebiet bzw. 50 km/h auf Freilandstraßen) muss man in NÖ mit Strafen zwischen 150 und 2.180 Euro rechnen. Im Bezirk Zwettl wurden im Rahmen von Prüfzugdurchführungen von 8.000 Fahrzeugen 3.362 ohne Mängel registriert.
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