30.03.2017, 11:36 Uhr

860.000 Euro mehr für Gemeinden im Bezirk Zwettl

Josef Kromsian freut sich über das zusätzliche Geld für die Gemeinden. (Foto: privat)
BEZIRK ZWETTL. Im Ministerrat wurden am 28. März 2017 175 Millionen Euro für kommunale Bauinvestitionen für die Jahre 2017 und 2018 beschlossen. Bundeskanzler Christian Kern: „Diese Summe soll gut 750 Millionen Euro an weiteren Investitionen auslösen und so rund 8.500 neue Arbeitsplätze schaffen.“
Josef Kromsian, Bezirksvorsitzender des Verbandes sozialdemokratischer GemeindevertreterInnen in NÖ, freut sich: „Für die Gemeinden des Bezirks Zwettl bedeutet das mögliche Investitionsprämien in der Höhe von rund 860.000 Euro!“

Gemeinden aufgerufen

Auf SPÖ-Initiative werden laut Kromsian alle Gemeinden – es gibt keine Bevorzugung der großen gegenüber den kleinen – auf einfache, unbürokratische Art dazu angeregt, aktiv zu werden und zu investieren, und mit Aufträgen, die in der Region bleiben, Jobs zu schaffen.
Kromsian: „Die Fördermittel, rund 20 Euro pro EinwohnerIn, sollen rasch ausgezahlt werden, damit möglichst noch 2017 zusätzliche Investitionen ausgelöst werden.“
Für SPÖ-Vorsitzenden, Bundeskanzler Christian Kern ist dies „ein weiterer wichtiger Schritt, Investitionen und Kaufkraft zu stärken. Ein großer Teil dieser Investitionen kommt Klein- und Mittelunternehmen aus der Region zugute, und wir wissen: Sie sind das Rückgrat unserer Wirtschaft.

Welche Gemeinden gefördert werden:
Jede Gemeinde bekommt einen eigenen Prämientopf, den sie durch Investitionsprojekte ausschöpfen kann. Große Gemeinden werden gegenüber kleinen nicht bevorzugt. Beispiele zur Orientierung:
- durchschnittliche Gemeinde mit 1.500 EW –> rund 28.000 Euro (vor Abzug der Abwicklungskosten)
- durchschnittliche Stadt mit 15.000 EW –> rund 290.000 Euro (vor Abzug der Abwicklungskosten).

Höhe der Förderungen:
Investiert eine Gemeinde in ein neues Projekt, werden 25 Prozent der Investition gefördert. Jede Gemeinde kann mehrere Projekte einreichen.
 
Welche Projekte gefördert werden:
Es profitieren alle Gemeinden, die zusätzliche Investitionen tätigen. Gefördert werden also Projekte, die nach dem 31.12.2016 budgetiert wurden und Projekte, mit deren Bau noch nicht begonnen wurde.
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