23.11.2016, 11:09 Uhr

„Ich bleibe lieber Justizminister in Waldviertler Schuhen”

Lisa Edelmaier, Mag. Thomas Haller, DI Johannes Prinz, Mag. Brigitte Wöhrer, Angela Fichtinger, Dr. Wolfgang Brandstetter, Julia Stoy, Mag. Wolfgang Steinbauer, Mag. Gerhard Pauckner (v.l.). (Foto: privat)

Bundesminister Dr. Wolfgang Brandstetter begeistert Zwettler Gymnasiasten.

ZWETTL. Auf Einladung des Zwettler Gymnasiums kam es am 18. November zu einer Diskussion von Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen mit Bundesminister Dr. Wolfgang Brandstetter.

Abwechslungsreiche Diskussion

Mit seinem kurzen, persönlichen Eingangsstatement über sein Leben und aufgrund seiner jovialen Art wich bald jede Scheu von den Jugendlichen und es entspann sich eine überaus abwechslungsreiche und niveauvolle Diskussion.

Die von den Schülern gemeinsam mit ihren Geschichtslehrern, Mag. Thomas Haller und Mag. Gerhard Pauckner, vorbereitete Fragenpalette reichte von der Terrorgefahr über die Hasspostings im Internet, vom Problem von selbsternannten Reichsbürgern bis hin zu aktuellen innenpolitischen Themen.

Bodenständige Antworten auf direkte Fragen

Interessierte Diskurs-Teilnehmer und Beobachter waren die Nationalratsabgeordnete des Bezirks, Bürgermeisterin Angela Fichtinger, Vizebürgermeister DI Johannes Prinz und die Schulreferentin des Zwettler Gymnasiums, Landesschulinspektorin Mag. Brigitte Wöhrer.

Auf eine Schülerfrage hin, warum er lieber nach eigenen Aussagen „Justizminister in Waldviertler Schuhen“ geblieben sei, als sich als Bundespräsidentschaftskandidat zur Verfügung zu stellen, antwortete der parteilose Dr. Brandstetter, dass er nie von Parteiverantwortlichen für dieses Amt vorgesehen und nur von Medien als Kandidat ins Spiel gebracht worden sei.

Es gibt eben immer noch Politiker, die ihre Bodenhaftung nicht verloren haben.
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