09.03.2017, 16:54 Uhr

Kampcenter: Neues Verkehrskonzept und strafferer Zeitplan (MIT VIDEO)

Architekt, Verkehrsplaner, Projektsprecherin sowie Lokalpolitik stellten das Bauvorhaben vor.
ZWETTL (bs). Am Donnerstag, 9. März 2017, lud der Kampcenter-Projektbetreiber CONSIO zu einem öffentlichen Informationsnachmittag in den Zwettler Stadtsaal. Dabei wurden neben den Eckdaten des geplanten Projekts erstmals auch das Verkehrskonzept und ein strafferer Zeitplan präsentiert.

Brücke als Zufahrt

Fix ist nun, dass eine Brücke, die in etwa auf Höhe der Parkspirale errichtet werden soll, den Zustrom zum geplanten Kampcenter regeln soll. Demnach ist auch eine Ampelanlage, die mit jener der "Lagerhaus-Kreuzung" gleichgeschalten werden soll, auf der B38 vorgesehen.
Eine weitere Änderung wird vom Verkehrskonzeptplaner, Klaus Grulich, mit einer Einbahnregelung über die Syrnau-Brücke stadteinwärts vorgebracht. Demnach werde nach der Errichtung einer Brücke, die Notwendigkeit einer beidseitigen Befahrbarkeit nicht mehr notwendig sein.

Strafferer Zeitplan

Ein ambitioniertes Ziel hat im Rahmen eines Pressegesprächs auch Vizebürgermeister Johannes Prinz formuliert. Ist man bislang allgemein von einer Umwidmung der Fläche in der Herbst-Sitzung des Gemeinderates ausgegangen, so wird dies, im besten Falle der Fristenläufe, schon in der Sommersitzung erfolgen. Generell sieht Prinz das Projekt als Motor denn als Töter für die Innenstadt: "Ich bin ein Kämpfer für die Innenstadt, deshalb muss auch der Anschluss zur Schulgasse einladend werden und neue Möglichkeiten für die Innenstadt bieten."

Initiative 2020 mit Gegenevent

Vor dem Stadtsaal hat die Initiative 2020 mit einer Gegenveranstaltung gegen das geplante Kampcenter mobil gemacht. Von den politischen Parteien sind ledliglich die Grünen noch klar gegen das Projekt.

Zur Sache:
Das Kampcenter verspricht Erlebnis, Genuss, Shopping sowie Büro- und Dienstleistungsflächen. So soll es Veranstaltungen und Events, einen Kletterpark, einen Indoor-Spielplatz (Kinderland) sowie ein Bowlingcenter und Jugendtreff geben. Abwechslungsreiche Gastronomie soll ebenso wie Restaurants, Bars und ein Schmankerlmarkt Einzug halten. Der Shoppingbereich soll als Ergänzung zum bestehenden Branchenmix im Zentrum fungieren, eine Ausweitung des Einzugsgebietes ermöglichen sowie die Attraktivität des Standortes steigern. Außerdem soll es ein Bürocenter für Start-Ups ebenso wie Präsentationsflächen für Kunst & Handwerk geben.

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