01.09.2014, 00:00 Uhr

Kaum Nachprüfungen im Bezirk

Für so manchen Schüler verliefen die Sommermonate nicht ohne Büffeln. (Foto: RMA Archiv)

Ob an Privater Mittelschule oder Handelsakademie: Nachprüfungen wollen vermieden werden.

ZWETTL (bs). Das neue Schuljahr hat nicht für alle Schüler im Bezirk Zwettl mit einem positiven Erlebnis begonnen. Nachprüfungen, nachdem das letzte Schuljahr nicht positiv abgeschlossen wurde, standen auf dem Programm. Die Verantwortlichen an den Schulen sind jedoch bereits während dem Schuljahr darauf fokusiert, drohende negative Jahreszeugnisse noch abzuwenden. "Bei Lernschwierigkeiten nehmen wir Kontakt mit den Eltern auf, um negative Beurteilungen grundsätzlich und somit auch eine Nachprüfung zu vermeiden", so Gerhard Uitz, Schulleiter der Privaten Neuen Mittelschule in Zwettl im Gespräch mit den Bezirksblättern.

Tagesbetreuung

"Besonders unterstützen können wir unsere Schüler auch in unserer Tagesbetreuung und der dort angebotenen gegenstandsbezogenen Lernzeit", erklärt Uitz weiter. "Hier kann bereits sehr viel aufgefangen werden, weil sowohl die Tagesbetreuerin als auch Lehrer der Hauptfächer von Montag bis Freitag ganz individuell mit den Schülern arbeiten und lernen können", sieht Uitz den Umstand dieses Jahr keinen Nachzipf an seiner Schule gehabt zu haben begründet.

Negative Ablenkung

Herbert Kolinsky, Lehrer an der Handelsakademie in Zwettl, stellt ebenfalls klar, dass bereits unter dem Schuljahr mit Benachrichtigungen an Schüler und Eltern reagiert werde und Möglichkeiten für das Abwenden einer Nachprüfung besprochen werden. "Wenn aber Freunde falsche Prioritätensetzungen, wie Handy, Internet oder Computerspiele, beeinflussen, dass ist der Kopf nicht frei", sieht Kolinsky eine mögliche Begründung für Schwächephasen.
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