13.12.2017, 09:13 Uhr

Mold zieht Fünf-Jahres-Bilanz

Franz Mold präsentierte Zahlen aus der zu Ende gehenden Landtagsperiode. (Foto: ÖVP)

Landtagsabgeordneter des Bezirks blickt auf ereignisreiche Periode zurück

ZWETTL (bs). Zum Jahresabschluss 2017 und kurz vor der nächsten Landtagswahl am 28. Jänner 2018 lud der Landtagsabgeordnete des Bezirks Zwettl, Franz Mold (ÖVP), am Dienstag, 12. Dezember 2017, zu einem Bilanz-Pressegespräch.
Dabei präsentierte er vor allem eines: viele Zahlen, die Investitionen des Landes Niederösterreich in den Bezirk Zwettl belegen. Neben dem Mammutprojekt der Zwettler Umfahrung mit allein rund 150 Millionen Euro Investitionsvolumen, wurden noch viele weitere Unterstützungen eingehalten.

Beschäftigung gestiegen

Für Maßnahmen am Arbeitsmarkt sind laut Mold in den letzten fünf Jahren insgesamt 32 Millionen Euro in den Bezirk geflossen. Die Arbeitslosenquote fiel von 4,4 auf zuletzt 3,9 Prozent. Dennoch ist das Fachkräfteproblem noch nicht gänzlich gelöst.
Neben dem Straßenbau, wo viele Ortsdurchfahrten erfolgreich saniert wurden, gab es auch auf der B36 und B38 viele Verbesserungsarbeiten. Nicht zuletzt wurde auch die Franz-Josefs-Bahn in den letzten fünf Jahren laufend attraktiviert. So wird seit 2015 auf neue Waggons und einen Ein-Stunden-Takt gesetzt. "Die Maßnahmen im Straßenausbau sind deshalb so wichtig, weil wenn schon jemand Pendeln muss, dann wollen wir gute Voraussetzungen schaffen, damit diese Personen Tagespendler bleiben", spricht Mold die Wichtigkeit an.

Gesundheits-Hotspot

Auch die Landeskliniken des Bezirks, Zwettl und Allentsteig, wurden in den letzten fünf Jahren ausgebaut. 820 Mitarbeiter, davon 130 Ärzte, werden beschäftigt. Mold freut sich in diesem Zusammenhang über hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region.
Von Landesseite wurden zwischen 2013 und 2017 im Wohnbereich 1.200 Förderungen ausbezahlt und durch die Wohnbauförderung 140 Millionen Euro an Gesamtinvestitionen ausgelöst. Mold stellte im Rahmen der Pressekonferenz klar, dass man auch in Zukunft am Modell der Wohnbauförderung festhalten werde.
Bis 2020 sollen in Niederösterreich zusätlich 700 Polizisten ihren Dienst versehen. Und obwohl der Bezirk Zwettl zu den sichersten Regionen des Landes zählt, hofft Mold auch auf mehr Personal für Zwettl.
Ein großes Danke sprach der Landtagsabgeordnete allen Freiwilligen Helfern und Mitgliedern der Feuerwehren aus. Diese seien nicht nur für den Katastrophenschutz, sondern auch für die Dorfgemeinschaften sehr wichtig. Für neue Feuerwehrhäuser und -autos sowie andere Anschaffungen stellte das Land in den letzten fünf Jahren 1,2 Millionen Euro bereit.
Mit 2,2 Millionen Euro hat das Land laut Mold im Bezirk Zwettl im Bereich der Bildung und Kinderbetreuung Investitionen von insgesamt acht Millionen Euro ausgelöst. Mold hob vor allem das Kleinkinderbetreuungsmodell des Waldviertler Kernlandes hervor: "Dieses wird beispielgebend für ganz Niederösterreich werden."
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