19.10.2016, 07:00 Uhr

Neue Wasserzähler werden geprüft

In Ottenschlag könnten Wasserzähler künftig auch bald auf Hydranten, beim Friedhof oder in Vereinshäusern angebracht werden. (Foto: RMA Archiv)

Im Gemeinderat von Ottenschlag herrscht zwischen den Fraktionen aktuell Eiszeit

OTTENSCHLAG. In der letzten Gemeinderatssitzung in Ottenschlag am 29. September wurde über "die wundersame Wasservermehrung" diskutiert. So nannte es zumindest der SPÖ-Gemeinderat Wilhelm Raidl im Anschluss gegenüber den Bezirksblättern. Die ganze Geschichte begann bereits am 13. September. Damals wurde im Rahmen einer Kassaprüfung bekannt, dass sich das Wasser in der Trinkwasserleitung zwischen dem Reservoir Rauscherbrunn und dem Hochbehälter Ottenschlag, der rund 2,5 Kilometer entfernt liegt, um circa 20.000 Kubikmeter vermehrt hat.
"Auf eine diesbezügliche Anfrage der SPÖ-Fraktion konnte die zuständige ÖVP-Bürgermeisterin keine Antwort geben, räumte aber die Möglichkeit ein, dass der Wasserzähler am Reservoir möglicherweise falsch anzeigt", so Raidl zu den Bezirksblättern. Einen Dringlichkeitsantrag auf Überprüfung der Zähler durch befugte Einrichtung lehnte die ÖVP-Fraktion geschlossen ab.
Die von Raidl kritisierte Bürgermeisterin Christa Jager nahm auf Bezirksblätter-Anfrage Stellung: "Dr. Josef Lamberg, Mitglied des Prüfungsausschusses hat festgehalten, dass eine Empfehlung für eine Bestandsaufnahme vorgeschlagen wurde. Dem stimmte ich unverzüglich zu. Nun ist von den einzelnen Vereinen bzw. dem Wassermeister zu prüfen ist, wo es Sinn macht, einen Zähler zu montieren", rechtfertigt Jager die Ablehnung des Dringlichkeitsantrages. "Im Prüfbericht wurde angeführt zu überlegen, ob bei den Vereinshäusern, am Friedhof oder bei Hydranten ein Wasserzähler angebracht werden soll", erklärt Jager.
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