19.06.2017, 23:04 Uhr

Wasser zu Bier

Für Viele das Beste, was aus Wasser werden kann: Das Feierabend-Bier.

Hopfen und Malz braucht Gott ohne Wasser nicht zu erhalten.

(kuli). „Das ist mein Bier!“, „Das ist nicht mein Bier!“ oder auch „Ist das ein Bier!?“ – solcherart Sprüche hört man an oft an Stammtischen und in der Werbung. Wenn nun das Gerstenmalz und der Hopfen bei fast allen Brauereien mittlerweile aus standardisierter Produktion stammen, dann muss das Brauwasser (bei vergleichbaren Biersorten) den Unterschied machen. Felsquellwasser, Kristallquelle, Alpenwasser oder auch Urgesteinsquelle, mit derartigen Bezeichnungen versuchen manche großen Brauereien, ihr Bier durch das verwendete Wasser als etwas Herausragendes zu etablieren. Und das gelingt auch. Schaut man sich nämlich genau an, wo die beliebtesten Biere gebraut werden, stellt man fest, dass das beste Brauwasser aus Silikatgesteinen quillt, also aus Granit, Gneis, Kristallin etc. Dieses Wasser ist leicht sauer und meistens völlig klar. Wasser aus Kalkgestein ist dagegen leicht basisch und gerne mal etwas trüb, weswegen hiermit nur suboptimal mundende Biere fabriziert werden können; oder das Wasser muss aufwändig vorbehandelt werden, was die Grenzen der Wirtschaftlichkeit enger und die Natürlichkeit geringer werden lässt.
Das Waldviertel mit seinen Quellen aus Granitgestein der Böhmischen Platte – so die geologische Formation – ist da sehr begünstigt. Kein Wunder, dass die Brauereinen in Schrems und Zwettl nicht nur rein geographisch auf einer Linie liegen mit denen in Pilsen und Budweis. Dem Wasser sei Dank!
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