23.09.2014, 08:25 Uhr

20 Jahre Mohnkirtag in Armschlag

Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf (2.v.l.) mit den Mohnwirtsleuten Neuwiesinger. (Foto: NLK Reinberger)
ARMSCHLAG. Das „Gold des Waldviertels“ – wie der Waldviertler Mohn auch gerne genannt wird – stand vergangenen Sonntag im Zentrum des Geschehens. Doch nicht nur an diesem Tag ist im Mohndorf in Armschlag alles dem Thema Mohn gewidmet: seit 20 Jahren locken Mohnwirt und Mohnlehrpfad zahlreiche BesucherInnen ins herrliche Waldviertel. „Mohni“ führt durchs Geschehen und macht natürlich auch halt im Mohnbauernladen, wo man alles rund um den Mohn auch für Daheimgebliebene erwerben kann.
Am 21. September 2014 um 10 Uhr startete der traditionelle Mohnkirtag in Armschlag mit einem Frühschoppen der Trachtenkapelle Sallingberg und dem Musikverein Waldhausen. Weiter ging es im Programm mit Volkstanzgruppen aus der Umgebung, diversen Bläsergruppen und KünstlerInnen die das zahlreiche Publikum bestens unterhielten. Am Nachmittag stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: eine Modenschau von Trachtendesignerin Elfi Maisetschläger aus Weitra.
„Mohnige“ KünstlerInnen, die Tradition und Handwerk aus dem Waldviertel zur Schau stellten, ebenso wie die Präsentation der neuen Briefmarke des Mohndorfes und der Mohnfoto-Wettbewerb rundeten das Programm ab. Anlässlich des Jubiläums gab es auch ein Gewinnspiel und einen Vergnügungspark für Kinder.
Für den Fall, dass manche BesucherInnen nach diesem schönen Tag im Mohndorf noch nicht genug von der Spezialität bekommen konnten und sich ein Stück Waldviertler Heimat und Tradition mit nach Hause nehmen möchten, boten die Original Verkaufsstände mit einer Produktvielfalt rund um das Leitprodukt Mohn eine schier unerschöpfliche Quelle.
Auch Mag.a (FH) Christina Mutenthaler, Leiterin der Kulinarik-Initiative „So schmeckt Niederösterreich“ war unter den GratulantInnen: „Zu den ‚So schmeckt Niederösterreich‘-Partnerbetrieben aus dieser Region zählen der Mohnhof, der Mohnwirt und das Mohndorf. Ich begleite und beobachte die Entwicklung des Waldviertler Graumohns dadurch schon seit Langem. Es ist schön zu sehen, wie eine ganze Region von einem kulinarischen Leitprodukt profitieren kann.“
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