01.09.2016, 12:23 Uhr

Bezirk Zwettl: Weniger Jobsuchende als im Vorjahr

Harald Resch und Kurt Steinbauer gratulieren der Maurer-Firmenleitung zum Gewinn des 
eBook-Readers, der im Rahmen der Kampagne ´AMS on Tour´ verlost wurde:

 AMS-Mitarbeiter Harald Resch, Manuela und Markus Maurer mit ihren Söhnen Philip und Alexander, AMS-Leiter Kurt Steinbauer (v.l.). (Foto: AMS)
BEZIRK ZWETTL. Der Konjunkturmotor in Österreich läuft weiterhin nicht auf Hochtouren. Für den Arbeitsmarkt in Niederösterreich bedeutet das, dass die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau bleibt. So auch im Bezirk Zwettl, wo man - was die Arbeitslosenzahlen betrifft - schon deutlich bessere Zeiten erlebt hat. Obwohl: Der Vorjahresvergleich zeigt seit Februar eine sinkende Tendenz. Ende August waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) Zwettl 899 Personen, davon 447 Frauen (Vorjahr: 511) und 452 Männer (Vorjahr: 469), arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum letzten Jahr um 81 Jobsuchende (oder minus 8,3%) weniger. Somit weist der Bezirk Zwettl den größten Rückgang der Arbeitslosigkeit unter allen Bezirken Niederösterreichs auf. Darüber hinaus nutzen im Moment 158 Personen (Vorjahr: 160) diverse Schulungsangebote des AMS. Sie verbessern damit ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen und erhöhen dadurch ihre Arbeitsmarktchancen. „Die Anzahl der Arbeitslosen mit den SchulungsteilnehmerInnen addiert ergibt insgesamt 1.057 Personen. Das sind zwar im Vergleich zum Vorjahr um 83 Personen oder 7,9% weniger, trotzdem bleibt die Arbeitslosigkeit auch in den Sommermonaten auf einem ungewohnt hohen Level“, stellt Zwettls AMS-Leiter Kurt Steinbauer ernüchternd fest.

Arbeitsmarkt permanent in Bewegung

Das AMS ist trotz angespannter Arbeitsmarktlage engagiert unterwegs zu den Unternehmen, um freie Stellen zu akquirieren und diese mit Arbeitsuchenden rasch und möglichst treffsicher zu besetzen. „Das gelingt auch in vielen Fällen, allerdings bringen Jobsuchende nicht immer die von den Betrieben gewünschten Qualifikationen mit. Mitunter erschweren auch gesundheitliche Beeinträchtigungen und Mobilitätseinschränkungen die rasche Vermittlung. Manchmal sind Kinderbetreuungspflichten mit den angebotenen Arbeitszeiten nicht vereinbar. In Zusammenarbeit mit unseren Kundinnen und Kunden und mit gezielten Förderangeboten versuchen wir derartige Vermittlungshürden zu beseitigen“, erklärt Steinbauer. Dazu pflegt das AMS auch den engen Kontakt mit den Arbeitgebern. Nicht nur im Rahmen diverser Kampagnen, wie der „AMS on Tour“, die heuer im Frühjahr lief, sondern das ganze Jahr über. „Wir wollen Betriebe bei der MitarbeiterInnensuche bestmöglich unterstützen und haben maßgeschneiderte Serviceleistungen, von der Personalvorauswahl bis zum Lohnkostenzuschuss, im Angebot“, so der AMS-Chef. Nähere Infos beim AMS, Service für Unternehmen, Tel. 02822 52983 - 602.
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