18.11.2016, 12:24 Uhr

EKZ Zwettl: Antrag auf Umwidmung gestellt

Die Vorstellungen des Investors wurden in der Vergangenheit bereits zurückgestutzt. (Foto: Symbolbild: Consio)

Investor Reinhold Frasl nimmt einen neuen Anlauf um zu seinem Kampcenter zu kommen.

ZWETTL (bs). Die unendliche Geschichte rund um das mögliche Einkaufszentrum in der Zwettler Gartenstraße geht in die nächste Runde. Am Freitag, 18. November 2016, wurde den Bezirksblättern Zwettl zugespielt, dass der Investor Reinhold Frasl am Donnerstag, 17. November 2016, beim Stadtamt in Zwettl einen Antrag auf Umwidmung der Fläche in Bauland gestellt habe. Weitere Informationen sollen den Gemeindepolitikern aller Fraktionen am Dienstag, 22. November 2016 (nach Redaktionsschluss) in einer Sitzung präsentiert werden.

Grüne verwundert

Die Obfrau der Grünen Zwettl, Silvia Moser, zeigt sich im Bezirksblätter-Telefonat vor allem über den Zeitpunkt der Bekanntgabe der Neuigkeiten verwundert: "Am Mittwoch vergangener Woche wurde dem Bürgermeister ein großes Ehrenzeichen der Stadtgemeinde Zwettl verliehen, wo er sich auch von allen Parteien feiern ließ. Am Donnerstag dann diese Nachricht." Die lässt bei Moser keine Zweifel über ein koordiniertes Vorgehen aufkommen.

Kastner für Klagen bereit

Wer nun gedacht hat, dass auch im Falle einer Umwidmung der Fläche in Bauland seitens der Gemeinde, ein schneller Bau des möglichen Einkaufszentrums vonstatten gehen würde, der hat die Rechnung ohne Großhandelsunternehmer Christof Kastner aus Zwettl gemacht. Dieser hat nach eigenen Angaben bereits mehrere Asse in der Schublade liegen. "Ich habe alle meine rechtlichen Berater bereits über diesen Schritt des Investors informiert. Wir sind bereit und stehen, sobald die Kundmachung erfolgt ist, mit Stellungnahmen und möglichen Klagen Gewehr bei Fuß."

Versuch bereits 2012

Bereits im Jahr 2012 stellte Reinhold Frasl einen Antrag auf Umwidmung der Fläche in Bauland. Damals wurde dies aus mehreren Gründen nicht genehmigt. So wurde etwa die Größe des geplanten Baus sowie die Nähe zur Stadtmauer von seiten des Landes nicht für gut geheißen. Nun dürfte Frasl einen weitaus kleineren Entwurf vorlegen, mit dem alle Seiten bestmöglich bedient werden. Fortsetzung folgt.
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