10.10.2017, 13:25 Uhr

Vom Ich zum Wir: Wirtschaftsleute vernetzen sich

vl: Franz Blauensteiner (W4 Küchen), Ulrike Brandner-Lauter (Waldviertler Handwerker), Michaela Thomaser (Team Waldviertel) und Barbara Niederschick (Unternehmensberaterin) stehend vl: Bezirksstellenobmann Dieter Holzer, Sabine Wolfram, Doris Schreiber (FiW Gmünd), Bezirksstellenleiter Mario Müller-Kaas, Anne Blauensteiner (FiW Zwettl), Andreas Krenn (WK Gmünd), Nationalrat Werner Groiß, Marlene Lauter (JW Waidhofen/Th.), JW Landesvorsitzender Jochen Flicker, Engelbert Lehenbauer (JW Zwettl), Gaby Gaukel (Foto: Bst.)
Unter dem Motto „Vom ICH zum WIR – mit Kooperationen wachsen“ luden Frau in der Wirtschaft gemeinsam mit der Jungen Wirtschaft zu einer informativen Podiumsdiskussion für Unternehmen in die Wirtschaftskammer Zwettl ein. Im Fokus stand das hoch-aktuelle Thema der Co-Partnerschaft von Unternehmen. Der Löwenanteil aller niederösterreichischen Unternehmen sind Ein-Personen-Unternehmen sowie klein und mittlere Unternehmen. In dieser Struktur stoßen Betriebe im Alltag immer wieder an verschiedene Ressourcen-Grenzen, wie Zeit, Budget oder Fachwissen. Dabei könnten sinnvolle Kooperationen das Arbeitsleben leichter und effizienter gestalten.

Das Eingehen von Kooperationen geht aber weit über das herkömmliche Netzwerken hinaus. Wer diese Form ins Auge fasst, muss umfassend über sämtliche Vor- und Nachteile, Chancen, Hürden sowie rechtliche Rahmenbedingungen Bescheid wissen.

Direkte Einblicke in Erfolgs-Stories von erfolgreichen Kooperationen gaben Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Waldviertel. Ulrike Brandner-Lauter berichtete über ihre Erfahrungen mit den „Waldviertler Handwerkern“, einer Kooperation von rund 40 Betrieben. Tischlermeister Franz Blauensteiner erzählte über die Motivation, die hinter „W4-Küchen“ steckt. Dabei handelt es sich um eine Kooperation von sieben Tischlereien. Das Motto: Gemeinsam können wir mehr bieten. Michaela Thomaser von „Planbar“, schilderte, wie sie und ihre Kollegin die Kooperation erfolgreich meistern und wie daraus eine weitere Co-Partnerschaft entstand, nämlich das „Team Waldviertel“.

„Wer über eine Kooperation nachdenkt, sollte sich vorher umfassend über sämtliche Vor- und Nachteile informieren, die Grenzen zwischen Netzwerken und Kooperation genau kennen sowie sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut machen, um Risiken zu minimieren“, sind sich Anne Blauensteiner, Bezirksvertreterin von Frau in der Wirtschaft Zwettl und Jochen Flicker, Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft, einig. Über diese Themen informierten Unternehmensberaterin Barbara Niederschick sowie Mario Müller-Kaas, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Zwettl.

Frau in der Wirtschaft setzt landesweit die Initiative für diese Form der Zusammenarbeit und möchte damit Unternehmerinnen inspirieren sowie motivieren, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Ziel ist es – neben den rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekten -, dass Unternehmerinnen erfahren, wie sie erfolgreich an Kooperationen herangehen.
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