16.06.2017, 14:50 Uhr

WK-Tour: Projektpräsentationen im Waldviertel

Josef Mayerhofer (Obmann des Förderungsvereins für Aus- und Weiterbildungseinrichtungen im Waldviertel), Georg Eibensteiner (Projektleiter der Produktionsschule Waldviertel), Dr. Dieter Schaufler (Zentrum Mauritiushof), Präsidentin der WKNÖ BR KommR Sonja Zwazl, Mag. Manfred Rötzer (Leiter der Landesstelle NÖ des Sozialministeriumservice), Mag. Günther Widy (Abteilungsleiter Sozialministeriumservice Landesstelle NÖ) - v.l. (Foto: Sozialministeriumservice Landesstelle Nö)
BEZIRK ZWETTL. Im Rahmen einer Besuchstour im Bezirk Zwettl haben die Spitzen von Wirtschaftskammer Niederösterreich, Frau Präsidentin BR KommR Sonja Zwazl, und Sozialministeriumservice Niederösterreich, Hofrat Mag. Manfred Rötzer, Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Weg in Ausbildung und Arbeitsmarkt besucht.
Zunächst hat sich das Programm der Produktionsschule Waldviertel am Standort Stift Zwettl vorgestellt, in dessen Rahmen 24 Jugendlichen die Möglichkeit gegeben wird, nach Beendigung ihrer Schullaufbahn versäumte Basisqualifikationen und sog. Social Skills nachträglich zu erwerben sowie Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen und sich damit besser am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zurecht zu finden. Ein wichtiger Teil des Konzeptes ist dabei die Unternehmensnähe die durch Lehrgänge zur Berufserprobung in Betrieben gewährleistet ist, um einen realen Einblick in die Wirtschaftswelt zu erhalten. Neben dem Standort Zwettl befinden sich weitere Standorte in Gmünd und Eggenburg.
Danach hatte man Gelegenheit, das gemeinsame Projekt der Wirtschaftskammer Niederösterreich und des Arbeitsmarktservice Niederösterreich im Zentrum Mauritiushof in Rappoltschlag näher kennenzulernen. Dabei werden Natur, Tiere, Pflanzen und moderne digitale Medien in Kombination genutzt, um junge Menschen in den Arbeitsprozess zu integrieren. Die Tiere am Hof und in der Natur bieten dabei eine einzigartige Atmosphäre um klare Gedanken und Möglichkeiten für seinen Weg in den Beruf zu finden.
Bei einer abschließenden Gesprächsrunde waren sich alle Teilnehmenden einig, dass es weiterhin derartige Angebote braucht, um jungen Menschen auch gerade im Hinblick auf die ab 1. Juli geltende Ausbildungspflicht für Jugendliche unter 18 Jahren Unterstützung, Begleitung und Qualifizierung zu bieten, um einen gelungenen Start in Ausbildung und Beruf zu ermöglichen.
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