Falscher Vorwurf der Vergewaltigung

Lüge: Die Angeklagte behauptete, ihr wäre sexuelle Gewalt angetan worden | Foto: bilderbox
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Aus dem Landesgericht Klagenfurt: Um ihre Untreue zu vertuschen, sprach 19-Jährige von Vergewaltigung.

Wegen Verleumdung und falscher Beweisaussage vor der Polizei steht eine junge Frau aus Faak am See vor dem Landesgericht in Klagenfurt.
Die 19-Jährige, die zum Tatzeitpunkt in einer Beziehung war, traf im September des Vorjahres einen Bekannten in einem Lokal, der mehr als freundschaftliches Interesse an ihr zeigte. Im Anschluss kam es zwischen der Frau und dem Mann zu sexuellen Handlungen, in beiderseitigem Einverständnis.

Lüge mit Folgen
Am nächsten Tag geriet die Angeklagte, die eine Lehre zur Restaurantfachfrau absolviert, ihrem Freund gegenüber in Erklärungsnot. Als dieser mit seinen Fragen nicht locker ließ, behauptete sie, der andere Mann hätte sie vergewaltigt.
"Er sagte, wenn das stimmt, müssen wir zur Polizei gehen", so die Angeklagte.
"Ich verstrickte mich aber zunehmend in Widersprüche. Die Polizei glaubte mir nicht mehr und wusste, dass ich gelogen habe", gibt sie während der Hauptverhandlung zu Protokoll.
Der vermeintliche Vergewaltiger wurde zwar nicht verhaftet, aber von der Polizei befragt. Mit ihrem Freund ist die Frau mittlerweile nicht mehr zusammen.

Strafe auf Bewährung
Richterin Michaela Sanin verurteilt die geständige Angeklagte zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe auf Bewährung und zum Tragen der Verfahrenskosten. Die Angeklagte nimmt das Urteil an.

Von Eva-Maria Peham

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