Causa Kerhe: Spezia schaltet Anwalt ein!
- Buhlen um Manny Kerhe. Dem WAC drohen rechtliche Konsequenzen.
- Foto: Kuess
- hochgeladen von Claudio Trevisan
Der Transfer von WAC-Mittelfeldspieler Manuel Kerhe zu Italiens Serie-B-Klub Spezia Calcio gerät ins Stocken. WAC will mehr Geld sehen, Spezia beruht sich auf die Ausstiegsklausel.
CLAUDIO TREVISAN
WOLFSBERG/LA SPEZIA. Das Werben um Manuel Kerhe erreicht seinen Höhepunkt. Der Flügelspieler des RZ Pellets WAC steht bekanntlich vor einem Wechsel zum italienischen Serie-B-Klub Spezia Calcio. Doch der Wolfsberger Bundesligist legt sich nach dem ersten offiziellen Angebot der Italiener quer!
Spezia-Trainer Nenad Bjelica erklärt: ,,Die Vereinsverantwortlichen meines Klubs haben dem WAC exakt jene Summe, die als Ausstiegsklausel in Kerhes Vertrag vereinbart wurde, angeboten. Als Antwort bekamen wir, dass es zu wenig sei."
Jetzt droht Spezia mit rechtlichen Konsequenzen. ,,Es wird jetzt ein Anwalt eingeschaltet, es wird nun alles über ihn laufen müssen. Denn eine Erhöhung der Klausel wäre rechtswidrig. Wenn eine Summe im Betrag verankert ist, muss diese auch eingehalten werden", betont Bjelica.
Das alles erinnert sehr an den Fall Michael Liendl, der im vergangenen Winter den WAC Richtung Fortuna Düsseldorf verließ. Auch da wollten WAC-Vize-Präsident Christian Puff und Co. mehr, als die im Vertrag als Klausel verankerten 250.000 Euro - ohne Erfolg.
Laut Vereins-Verantwortlichen des RZ Pellets WAC wisse man vom Vorhaben von Spezia Calcio allerdings noch nichts.
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