Suppenküche – Home of Good Hope
- hochgeladen von nadine stöckl
Benefizveranstaltung im Sanatorium der Kreuzschwestern
Zehn Künstler wie Birbamer-Zott Maria, Bitschnau Silvia, Egger Christian, Hammer Gisela, Hell-Schatz Karin, Kramer Elisabeth, Lengauer Alf, Mina la Verde, Meinhart Hedwig, Sailer Helmut engagieren sich für die Suppenküche „Home of Good Hope“ im Township Katutura (Namibia), in welcher 500 Kinder täglich eine warme Mahlzeit erhalten. Andrea Rössler und Barbara Bitschnau vom Verein „Friends 4 Friends e.V.“ stellen in einem Kurzvortrag sowohl das Land als auch das Projekt vor.
Die Hälfte des Verkaufserlöses der ausgestellten Bilder kommt dem Projekt zugute.
Vernissage mit Vortrag: Samstag, 14. Juni, 17 Uhr
Zum Projekt "Home of Good Hope"
Monica und das Home of Good Hope im Township Katutura bei Windhoek, Namibia
Ca. 500 Kinder jeglichen Alters in einer viel zu kleinen Wellblechhütte. Alle, auch die Kleinsten, singen Kirchenlieder. Das Ganze mit vollem Einsatz – tanzen, klatschen und in einer nicht überhörbaren Lautstärke. Wer hier nicht eine Gänsehaut bekommt und zu Tränen gerührt ist, dem ist wirklich nicht zu helfen. Dann wird das Essen ausgegeben.
Der Abwasch für diese große Anzahl an Kindern kann sich durchaus etwas in die Länge ziehen; aber viele, auch kleine Hände, helfen mit. Der schönste Teil der “Arbeit” beginnt danach; nämlich die Zeit, die mit den Kindern verbracht wird. Alle wollen ihre Streicheleinheiten, alle wollen in der Gegend herum getragen werden, die Buben möchten mit mir Fußballspielen, die Mädchen mit meinen blonden Locken spielen oder Gummihüpfen… und das alles gleichzeitig! Nicht leicht, jedem gerecht werden, aber dabei bleibt man wenigstens jung… Viele der Kinder sind Waisen, andere haben nur mehr einen Elternteil, wieder andere leben bei Tanten oder Großmüttern. HIV ist ein großes Problem im Township. Viele Kinder können nicht zur Schule gehen, weil ihre Eltern Schulgeld, Uniform und Bücher nicht bezahlen können. 2010 war das erste Jahr seit Bestehen der Suppenküche Home of Good Hope, in dem tatsächlich alle schulpflichtigen Kinder die Schule besuchen konnten. Das lag an einem erhöhten Spendenaufkommen. Damals haben sich Freunde aus Schweden, Holland, Kanada, Österreich und Deutschland zusammengeschlossen, um die Schulbesuche finanziell abzusichern. Unser neuestes Projekt ist der Umzug der Suppenküche auf ein eigenes Grundstück. Das gibt Monica und dem Projekt mehr Sicherheit, deutlich mehr Platz und bietet auch mehr Möglichkeiten in Sachen Betreuung. Monica und die Kinder des Home of Good Hope brauchen unser Hilfe, Deine und Ihre. Diese Kinder sind die Zukunft Afrikas!
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