18.03.2016, 10:57 Uhr

Welche radRAST gefällt Euch am besten?

Ein einzigartiger Wettbewerb für HTL SchülerInnen, in dem es nicht nur um das Preisgeld geht, sondern das Siegermodell als Prototyp zur Umsetzung kommt. 176 Projekte wurden österreichweit (und grenzüberschreitend) eingereicht und die "Best of 20" werden Ende März am Campus Spittal vor einer prominenten Jury präsentiert.

Unter dem Projekttitel „radRAST16“ wurde vom Studienbereich Bauingenieurwesen & Architektur der FH Kärnten ein österreichweiter Wettbewerb für Schüler der Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) ausgerufen. Jährlich werden Radwege ausgebaut und erneuert und damit Lücken im Radwegenetz geschlossen. Um auch für Pausen, Radfahrern eine Raststation zu bieten, sollen an Radwegen praktische und besonders schöne Plätze zum Anhalten geschaffen werden.

In der Natur zu bauen, ihren Gesetzen zu folgen und zugleich eigene Überlegungen umgesetzt zu sehen – genau dieses „prickelnde“ Gefühl will der Studiengang Architektur der FH Kärnten den sich am Gestaltungswettbewerb beteiligten Schülern der Höheren Technischen Lehranstalten Österreichs für Hochbau, Tiefbau, sowie Möbel- und Innenausbau, Holztechnik und Innenarchitektur sowie Industriedesign bieten. Aus allen Einreichungen erhalten 20 Projektteams die Chance, ihre Entwürfe einer ausgewählten Jury persönlich zu präsentieren.

Wettbewerbskriterien radRAST16


Mit der Auslobung des einstufigen und offenen Ideenwettbewerbes werden praxistaugliche und innovative Ideen zum Thema radRast16 gesucht. Einfach gebaut aus Holz oder Stahl, sollen die Raststationen Erholung, Hilfestellungen bei technischen Problemen oder einen Platz zum Essen ermöglichen. Als Beurteilungskriterien stehen neben der Realisierbarkeit, der Beanspruchbarkeit und der gestalterischen Lösung der Innovationsgrad im Sinne der Tourismusstrategie sowie die Leichtigkeit der eingereichten Arbeiten im Vordergrund. Die ökologische Verantwortung beim Materialaufwand fließt ebenso in die Bewertung ein wie die Wiederverwertung oder Entsorgung der verwendeten Materialien.

Teilnahmerekord


Bis dato haben sich 176 Teams der Höheren Technischen Lehranstalten für den Wettbewerb angemeldet. „So viele Anmeldungen wie noch nie“, freut sich FH Kärnten Projektleiterin und Urheberin des Wettbewerbes, Sonja Hohengasser.

Das Besondere an dem Wettbewerb liegt in der Umsetzung des Siegermodells.

Die prominente Jury, bestehend aus Radprofi Paco Wrolich, FH Kärnten Studiengangsleiter Architektur Peter Nigst und Professor der Baustatik und Tragwerkslehre Gert Eilbracht, Architekt Veit Pedit sowie Hartwig Wetschko vom Land Kärnten (Abteilung 3 - Kommunales Bauen) und Maria T. Wagener vom Regionalverband Ruhr (Referat Regionalentwicklung), werden eine schwere Auswahl zu treffen haben.

Siegerehrung und bauliche Umsetzung


Die 20 besten Projektideen werden am 31. März 2016 um 14:00 Uhr in der Aula der FH Kärnten am Campus Spittal der Jury präsentiert.

Für die besten drei Entwürfe werden Preisgelder gestaffelt von 750,-Euro (1. Platz), 500,-Euro (2. Platz) und 300,- Euro (3. Platz) vergeben.

Landesrat Benger ist bereits besonders gespannt auf die Ergebnisse und Paco Wrolich freut sich nach Abschluss des Projekts schon auf eine gemeinsame Radtour. Neben dem Hauptsponsor proHOLZ und vielen anderen Unterstützern konnte auch das Tourismusreferat des Landes Kärnten als Kooperationspartner gewonnen werden.

Folgende Schulen haben sich am Wettbewerb beteiligt:
HTL Villach, HTL Hallein, HTL Mödling, Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Rankweil, HTL Wien 3, HTBLA Hallstatt, HTL 1 Linz, HTBLuVA Pinkafeld, HTBLVA Graz Ortweinschule, Euregio HTBLVA Ferlach und I.S.I.S. A. Malignani Udine.

Alle Sponsoren: Strabag, proHolz, VERO, Kreiner Druck, Tourismusreferat Land Kärnten


Alle Infos über radRAST16
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