05.05.2016, 16:57 Uhr

Land gab bisher 4,8 Mio. Euro aus HCB-Fonds fürs Görtschitztal aus

Bisher gab es 4,8 Mio. Euro aus HCB-Fonds für das Görtschitztal (Foto: KK/Pixabay)

910 Anträge wurden gemäß den Richtlinien des HCB-Fonds positiv erledigt. Mit Restmittel aus HCB-Fonds werden Masterplan-Projekte unterstützt:

GÖRTSCHITZTAL. 4,8 Millionen Euro wurden aus dem von der Kärntner Landesregierung am 16. Dezember 2014 beschlossenen HCB-Fonds ausgegeben. 910 Anträge wurden gemäß den Richtlinien des HCB-Fonds, die die Landesregierung am 13. Jänner 2015 beschlossen hat, bis zur Einreichfrist am 31.03.2016 positiv erledigt. Das gaben LH Peter Kaiser, LHStv. Beate Prettner, LHStv. Gaby Schaunig, LR Christan Benger und LR Rolf Holub bekannt.

Futtermittelaustausch größter Posten

Die größten Posten der Ausgaben aus dem HCB-Fonds sind mit rund 1,4 Millionen Euro für die vorläufige Kostenübernahme für Futtermittelaustausch und sonstige Maßnahmen, 945.000 Euro für die vorläufige Kostenübernahme für Fleischprodukte, 655.000 Euro für die vorläufige Kostenübernahme für die Entsorgung von Milch, 344.000 Euro für Fleisch- sowie 286.000 Euro für Milchanalysen und 327.000 Euro für die vorläufige Kostentragung für die Abwicklung der Viehvermarktung.

Kosten für Mist- und Gülleproben

Blut- und Muttermilchuntersuchungen schlagen mit rund 213.000 Euro zu Buche, Lebensmitteluntersuchungen mit rund 186.000 Euro, Futtermittelanalysen mit rund 114.000 Euro, im Bereich der Umweltkontrolle Luftuntersuchungen und Nadelproben mit rund 130.000 Euro, Mist- und Gülleproben samt Untersuchung mit rund 82.000 Euro und die Entschädigung von Direktvermarktern mit rund 77.000 Euro. Dazu kommen Zahlungen für weitere Untersuchungen und Beprobungen.

Restmittel für Projekte

Mit den im HCB-Fonds verbleibenden Restmitteln in der Höhe von rund 1,5 Millionen Euro sollen laut Kaiser, Prettner, Schaunig, Benger und Holub sinnvolle und zur Belebung und Attraktivierung des Görtschitztales geeignete Projekte, wie im Masterplan Görtschitztal 2015+ festgehalten, unterstützt werden. Dabei soll jedes eingereichte Projekt entlang der vom Land beschlossenen Leitlinien auf seine Sinnhaftigkeit und Relevanz für die Zukunft des Görtschitztales geprüft, mit dem Zukunftskomitee Görtschitztal verhandelt werden.

Dem Tal helfen

„In einer für Kärnten insgesamt sehr herausfordernden und schwierigen Situation, ist es uns ganz besonders wichtig, dass die Menschen im Görtschitztal wissen, dass diese Zukunftskoalition alles in ihren Möglichkeiten Stehende unternimmt, um ihnen und dem Tal zu helfen und Zukunftsperspektiven zu geben“, so die Politiker.
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