Die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP haben aufgeholt, die Mehrheit ist ihnen damit noch nicht sicher.
von Karin Strobl
Und im Vergleich zum letzten tatsächlichen Wahlergebnis 2008 müssen sich SPÖ und ÖVP noch weiter anstrengen: „Im Gegensatz zur Wahl 2008 verlieren SPÖ und ÖVP, können sich aber von der FPÖ absetzen“, kommentiert Politik-Experte Thomas Hofer und fügt hinzu: „Der Wunsch nach einem Kanzlerduell Faymann-Strache dürfte sich nicht erfüllen. Bedanken darf sich die Koalition dafür bei Frank Stronach, denn er zieht Strache insgesamt sehr viele Proteststimmen ab.“
BZÖ als Zünglein an der Waage
Vom 3. Quartal 2012 auf das 1. Quartal 2013 konnte die SPÖ stabil bleiben (+ 0,5 Prozent). Die ÖVP (+ 2,6) fischte bei den Freiheitlichen (- 2,1) und die Grünen legten um 1,1 Prozent zu. Auch das BZÖ gewann marginal mit 0,9 Prozent – und würde bei einer Wahl nun mit 5,8 Prozent den Wiedereinzug in den Nationalrat schaffen. „Gelingt es dem BZÖ nicht, kann sich für die Koalition noch einmal eine Mehrheit ausgehen. Ist das BZÖ dagegen wieder im Parlament, braucht es wohl zwingend eine Dreier-Koalition“, so Hofer.
Österreicher pro Wehrpflicht
Insgesamt geben rund 60 Prozent der Befragten an (s. u.), am 20. Jänner zur Volksbefragung gehen zu wollen. Experten rechnen allerdings mit einer viel niedrigeren Beteiligung. Derzeit würden zwei Drittel für die Wehrpflicht stimmen. Abzuwarten bleibt, wer seine Wähler tatsächlich mobilisieren kann – SPÖ oder ÖVP …






Jede Prognose der Meinungsforscher und Politwissenschaftler beruht auf Vermutungen, Umfragen oder Zahlen, meistens aus Statistiken. Vermutungen kann ich interpretieren, wie ich will! Umfragen kann ich so gestalten wie ich das will bzw. an jenen Leuten durchführen, die ich mir vorher ausgesucht habe! Und dann kommt noch dazu, dass sie meistens hochgerechnet werden. Dass bedeutet wenn ich drei Leute zu einer Frage befrage , und zwei sagen nein und eine ja, dann habe ich auf Österreich hochgerechnet ein Ergebnis, dass 66,6 zu 33,3 % ausfällt. Statistiken werden so getrimmt dass sie der Vorstellung des Auftraggebers entsprechen. Doch die Wirklichkeit sieht meistens anders aus, was uns ja auch die Ergebnisse nach Wahlen oder Abstimmungen gegenüber der Prognosen zeigen. Alle diese "Vorhersagen" dienen offensichtlich nur dem Zweck, jener Partei die sie in Auftrag gegeben hat, die Menschen denen man sie offerriert zu beeinflussen. Und zwar so, wie man das gerade politisch benötigt! Stronach sagte einmal im Interview: "Die Vorhersagen der Politologen sind lauter Blödsinn, schade um das Geld!" Und ich stimme ihm zu, denn er hat zu 100% recht!!