04.05.2016, 09:21 Uhr

Theresienfelder Zivilschutzbeauftragte auf Besuch beim ABC- & Katastrophenhilfe Übungsplatz Tritolwerk!

Die Zivilschutzbeauftragten GR Walter Gall und GR Ing. Josef Gaida (Bildmitte) im Kreise der RHVÖ-Mitglieder vor einem Trümmerhaufen auf dem Gelände des Tritolwerkes | (v.l.n.r.) GGR Peter Schmiedlechner, Hermann Kranz (Präsident des RHVÖ), Charlotte Kranz, Katharina Schmiedlechner, GR Walter Gall (Zivilschutzbeauftragte Stv.), GR Ing. Josef Gaida (Zivilschutzbeauftragter), Nicola Horvath, Susanne Schallek, Claudia Krhla, Dominik Eisinger;
Eggendorf: Tritolwerk |

Einladung erfolgte vom Rettungshundeverband Österreich (RHVÖ) aus Theresienfeld!


Am Samstag, den 30. April 2016, veranstaltete der Rettungshundeverband Österreich (RHVÖ) eine Trümmerübung am Gelände des ABC- und Katastrophenhilfeübungsplatzes Tritolwerk. Das Tritolwerk ist ein Übungsplatz des österreichischen Bundesheeres zwischen Theresienfeld und Obereggendorf.

Die ehemalige Sprengstofffabrik ist einer der modernsten ABC-Abwehr- und Katastrophenhilfeausbildungs- und -übungsplätze Europas für Soldaten des Österreichischen Bundesheeres und für zivile Rettungs- und Hilfsorganisationen.

Hermann Kranz (Präsident des RHVÖ) und seine Frau Charlotte erklärten den interessierten Zivilschutzbeauftragten GR Ing. Josef Gaida und GR Walter Gall den Sinn und Zweck der Trümmerübung:
"Bei Hauseinstürzen z.B.: nach Gasexplosionen, Erdbeben oder ähnliche Katastrophen werden Hunde eingesetzt, die in der Trümmersuche ausgebildet sind und gelernt haben mit unangenehmen Untergründen, Ablenkungen wie ungewöhnliche Gerüchen oder Lärm und möglicherweise auch Dunkelheit umzugehen. Bei dieser Arbeit sind die Opfer für den Hund meistens nicht sichtbar, deshalb ist es erwünscht, dass die Anzeige nicht nur durch Bellen, sondern auch durch sogenanntes Eindringverhalten (Scharren, Entfernen von leichtem Material) möglichst punktgenau an der Stelle erfolgt, an der für den Hund der stärkste Geruch austritt. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen der Hund und sein Hundeführer. Sie arbeiten als Team zusammen und so ist es auch wichtig, für jedes Team die geeignete Ausbildungsform zu finden; deshalb wird das Training sehr individuell gestaltet!"

Der Rettungshundeverband Österreich (RHVÖ) mit Sitz in Theresienfeld ist Mitglied bei der IRO (Internationale Rettungshunde Organisation), bei der Plattform AFDRU Rescue Dogs und bei der K9 Plattform Rettungshunde Organisationen – Österreich.

Im Namen des Niederösterreichischen Zivilschutzverbandes (NÖZSV) bedankten sich die Zivilschutzbeauftragten GR Ing. Josef Gaida und GR Walter Gall beim RHVÖ für die aufschlussreiche und lehrreiche Rettungshundevorführung.

Selbstverständlich gab es eine Gegeneinladung zum NÖZSV-Vortrag zum Thema "Blackout - Stromausfall über mehrere Tag" im Haus der Freiwilligen Feuerwehr Theresienfelds am 19. Mai 2016!
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