27.03.2016, 20:21 Uhr

Lavanttaler von Explosion in St. Andrä überrascht

Die Crew des Rettungshubschraubers Christophorus (C) 11 flog einen der beiden Männer mit schwersten Verbrennungen in das Landeskrankenhaus (LKH)-Universitätsklinikum Graz (Foto: WOCHE)

Zwei 28-jährige Lavanttaler entsorgten ihre Zigaretten in einem Wohnhaus in St. Andrä unwissentlich in einem Emailtopf mit Schwarzpulver und erlitten bei der auf diese Weise verursachten Explosion des Pulversprengstoffes schwerste Verbrennungen.

ST. ANDRÄ. Ein 28-jähriger Mann aus St. Andrä im Lavanttal fand am Karsamstag bei der Entrümpelung auf einem Dachboden im elterlichen Wohnhaus etwa eine Handvoll schwarzes Pulver. In Unkenntnis dessen, dass es sich dabei um Schwarzpulver handelt, gab er dieses gemeinsam mit anderem Unrat in einen großen Emailkochtopf und stellte diesen auf den Balkon im ersten Stock des Elternhauses.

Schwerste Verbrennungen


Am Ostersonntag am Nachmittag ging er gemeinsam mit einem 28-jährigen Freund aus St. Paul im Lavanttal auf den dortigen Balkon um eine Zigarette zu rauchen. Beide entsorgten ihre Zigarettenkippen in diesem Emailtopf, wobei sich das Schwarzpulver sofort entzündete und es zu einer Deflagration kam.
Beide Männer erlitten dabei schwerste Verbrennungen. Sie wurden nach notärztlicher Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber Christophorus (C) 11 in das Landeskrankenhaus (LKH)-Universitätsklinikum Graz bzw. mit dem Notartzwagen in das Klinikum Klagenfurt am Wörthersee gebracht.
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