22.03.2016, 07:15 Uhr

MIT VIDEOS: Ein Meer aus Flammen in der Nacht über Wolfsberg

Nicht weniger als 100 Feuerwehrmänner rückten in der Nacht zum Großbrand in Weißenbach Gumitsch aus (Foto: www.feuerwehr-wolfsberg.at)

Mehr als 100 Feuerwehrkameraden rückten in der Nacht zum Brand eines Wirtschaftsgebäudes in Weißenbach Gumitsch in der Stadtgemeinde Wolfsberg aus. Glücklicherweise wurden bei dem Großbrand keine Menschen verletzt - vermutlich haben aber drei Pfaue im brennenden Stall ihren Tod gefunden.

WOLFSBERG. In der Nacht von gestern Montag auf heute Dienstag brach in Weißenbach Gumitsch in der Stadtgemeinde Wolfsberg ein großes Feuer aus. Die Freiwillige Feuerwehr (FF) St. Johann im Lavanttal postete im Sozialen Netzwerk "Facebook", dass ihre Kameraden um 1.21 Uhr per Sirenenalarm zum Brandeinsatz gerufen wurden.
Näheres war von der WOCHE Lavanttal zur nächtlichen Stunde noch nicht in Erfahrung zu bringen. Die Videos der WOCHE-Redaktion dokumentieren, dass die Flammen und das Knistern des Feuers in Weißenbach Gumitsch in Wolfsberg-Reding zu sehen und hören waren (siehe unten).

LAWZ löst für Brandeinsatz Alarmstufe zwei aus


Mittlerweile ist klar, dass ein Wirtschaftsgebäude aus unbekannter Ursache in Brand geraten ist. Um 1.21 Uhr wurde von der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) Kärnten Alarmstufe zwei ausgelöst und somit die Feuerwehren St. Johann, St. Stefan, Reideben und Wolfsberg alarmiert.
Aufgrund der exponierten Lage des Brandobjektes und dem schon vom Tal aus sichtbaren Feuerschein wurden von der zuständigen Feuerwehr St. Johann bereits vor dem Ausrücken weitere Feuerwehren mit Tanklöschfahrzeugen nachgefordert und so wurden um 1.27 Uhr die Feuerwehren St. Michael und Frantschach-St. Gertraud nachalarmiert.

Stallgebäude komplett abgebrannt


Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, stand das Stallgebäude bereits in Vollbrand. Umgehend wurden mehrere Angriffsleitungen aufgebaut, um die sich nur wenige Meter neben dem Wirtschaftsgebäude befindlichen Nebengebäude vor einem Brandübergriff schützen zu können. In der Anfangsphase konnte die Löschwasserversorgung durch einen sich in der Nähe befindlichen Fischteich sichergestellt werden.
Die für die Löscharbeiten benötigte Wassermenge konnte durch diesen Wasserbezug aber nicht bereitgestellt werden und so musste zusätzlich ein Pendelverkehr mit fünf Tanklöschfahrzeugen eingerichtet werden.
Dank des raschen und effizienten Einsatzes der Feuerwehren konnten zwei angrenzende Nebengebäude vor einem Brandübergriff geschützt werden, das Stallgebäude selbst brannte jedoch bis auf die Grundmauern nieder.

100 Feuerwehrmänner im nächtlichen Großeinsatz


Die sechs alarmierten Feuerwehren standen laut Feuerwehr Wolfsberg mit insgesamt 15 Fahrzeugen und 100 Mann im Löscheinsatz. Die ersten Einsatzkräfte rückten bereits gegen sechs Uhr wieder in ihre Rüsthäuser ein. Die weiteren Nachlöscharbeiten wurden von den örtlich zuständigen Feuerwehren durchgeführt. Bei dem Großbrand wurden zum Glück keine Menschen verletzt - vermutlich haben aber drei Pfaue im brennenden Stall den Tod gefunden.

Fotos: Copyrights by Feuerwehr Wolfsberg (3), Feuerwehr Reideben (3), Mörth, Screenshot
Videos: Copyright by Petra Mörth/WOCHE Kärnten



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