03.05.2016, 22:09 Uhr

St. Peterer Operettenfrühling wird zum Geheimtipp für Operettenliebhaber

Das Ensemble Oper@Tee mit Alice Waginger, Michael Weiland, Elisabeth Jahrmann, Ellen Halikiopoulos und Philipp Landgraf (Foto: Martin Gerstmayr)

ST. PETER IN DER AU. „Die Frau im Hemd“, ein eigentlich völlig unbekanntes Bühnenwerk eines noch weniger bekannten Komponisten, lockte am 1. Mai 2016 mehr als 150 Operettenliebhaber aus nah und fern nach St. Peter in der Au.

Das Ensemble Oper@Tee mit Alice Waginger, Michael Weiland, Elisabeth Jahrmann, Ellen Halikiopoulos und Philipp Landgraf (Foto: Martin Gerstmayr)Aus ganz Österreich (Wien und Umgebung, Tirol) und Deutschland (Thüringen und Hamburg) kamen die Besucher, um bei der Erstaufführung der Operettenkomödie von Carl Wolfgang Zeller im Festsaal des Schlosses St. Peter in der Au dabei zu sein. Und sie bekamen ein wahres „Gustostückerl“ der Silbernen Wiener Operette serviert.
Bisher nie gehörte Wiener Walzer-Melodien mit wahrem Schlagercharakter, wie es ein bekannter Musiktheaterregisseur unter den Besuchern in der Pause formulierte, begeisterten das Publikum. Das junge Ensemble Oper@Tee rund um den Regisseur Max Buchleitner hatte das unbekannte Zeller-Werk gekonnt für kleine Bühne und Klavierbegleitung adaptiert. Mit überschäumender Spielfreude boten Alice Waginger, Elisabeth Jahrmann, Ellen Halikiopoulos, Philip Landgraf und Michael Weiland unter der musikalischen Begleitung der Pianistin Theresia-Lu Bai einen äußerst kurzweiligen und unterhaltenden Operettennachmittag.
Das Carl Zeller-Museum im Schloss, welches vor und nach der Vorstellung geöffnet war, erfreute sich an diesem Sonntag Nachmittag über zahlreichen Besuch.
Weitere Aufführungen der Operette „Die Frau im Negligé“ gibt es demnächst am 20. und 21. Mai 2016 im Kulturzentrum KUMST in Strasshof an der Nordbahn.
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