Pressemeldung ENIT: Entwarnung für Urlauber an der Adriaküste

Modena, Emilia Romagna: Piazza Grande, Kathedrale und Turm "Ghirlandina" | Foto: Vito Arcomano, Fototeca ENIT
  • Modena, Emilia Romagna: Piazza Grande, Kathedrale und Turm "Ghirlandina"
  • Foto: Vito Arcomano, Fototeca ENIT
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(ENIT, Italienische Zentrale für Tourismus ENIT Wien, 31. Mai 2012) Die Erdstöße, die am Dienstagvormittag die Provinz Modena und Norditalien erschütterten, hatten keine Auswirkungen auf den Tourismus an der Adriaküste.

Nach derzeitigen Informationen gibt es keinerlei Schäden an der touristischen Infrastruktur“, so Andrea Corsini, Präsident des Küstenverbandes der Emilia Romagna. „Hotels, Restaurants, Bars und Themenparks von Comacchio bis Cattolica sind regulär geöffnet. Alle Verkehrswege sind frei und das öffentliche Verkehrswesen läuft unbeeinträchtigt.

Detaillierte Informationen zur Situation in der Emilia Romagna gibt es unter diesem Link.

Was die Urlaubsorte an der Oberen Adria betrifft, so waren diese nicht vom Erdbeben betroffen. Giovanni Mazzarotto, Präsident des Fremdenverkehrsamtes Bibione Live erklärt in einer offiziellen Pressemitteilung: «Die Gegend von Bibione wurde nicht von den seismischen Ereignissen getroffen. Eine tatsächliche Gefahr besteht nicht; außerdem ist Bibione eine junge Ortschaft und die Gebäude wurden nach antiseismischen Kriterien gemäß neuer regionalen Kriterien gebaut, die auf die Sicherheit der Gebäude viel Wert legen.

Auch der ÖAMTC informiert, dass es für Touristen in der Emilia Romagna kaum Einschränkungen gibt. Hotels und touristische Einrichtungen sind nicht beeinträchtigt, alle Autobahnen frei befahrbar und auch Züge verkehren weitest gehend planmäßig. Touristen, die sich in direkt betroffene Gebiete begeben, wird aber empfohlen sich vor Reiseantritt über die Situation vor Ort im Detail zu informieren (siehe diesen Link)

Unter der Hotline des italienischen Tourismusministeriums +39 039 039 039 können Urlauber Reiseinformationen in mehreren Sprachen einholen. Weitere, ständig aktualisierte Informationen zu den betroffenen Erdbebengebieten, sowie Hinweise zum richtigen Verhalten in Notfällen, erhält man bei den zuständigen Behörden für Zivilschutz und Katastrophenhilfe ( siehe diesen Link).

Info dieser Link führt zu einem Beitrag, wie Erdbeben entstehen sowie einem Erdbeben-geschichtlichen Rückblick Italiens, zusammengestellt von Regionaut Peter Krackowizer auf seinen privaten Italien-Informationsseiten

Presseaussendung ENIT / Consorzio di Promozione e Sviluppo Turistico Jesolo-Eraclea, 4. Juni 2012

Warum die Strandorte um Venedig relativ Erdbeben-sicher sind: Das erlebten unsere Mitglieder
Für Jesolo und das gesamte Umland besteht keinerlei Erdbebengefahr.“ Anita Corso, die amtierende Präsidentin des Konsortiums zur Tourismusförderung tritt als Sprecherin einer Stadt auf, die alle ihre Gäste beruhigen möchte, die nach dem dramatischen Erdbebengeschehen in der Provinz Emilia besorgt sind. „Da das Erdbeben teilweise auch in Venetien spürbar war – wenngleich es auch keine signifikanten Schäden verursacht hat – sind die Gäste, die sich bereits in Jesolo befinden, naturgemäß verunsichert“, erklärt Corso. „Und jene, die erst kommen wollten, zögern nun. Es wurden bereits einige Absagen vermerkt. Es wird jedoch mit großem Nachdruck bekräftigt, dass für Jesolo sowie für die gesamte Küste Venetiens keinerlei Erdbebengefahr besteht.

Es gibt eine „technische“ Erklärung für diese Gewissheit der Stadt
Venedig und ihre Provinz sind durch eine Art „Matratze“ geschützt. Es gibt eine „technische“ Erklärung für diese Gewissheit der Stadt. Gemäß einem am 3. Juni 2012 in den Tageszeitungen veröffentlichten Interview mit dem Vizepräsidenten des Geologenverbandes Roberto Cavazzana, kann die Situation wie folgt zusammengefasst werden: Die Stadt Venedig und ihre Provinz sind durch eine Art „Matratze“ geschützt, im Untergrund befinden sich Schwemmland und Sand.

Das Glück Venedigs und seiner Provinz besteht darin“, so Cavazzana, „dass es auf einer Art ‚Matratze‘ aus Sand, Lehm und Schlamm gelagert ist. Es handelt sich dabei um eine verhältnismäßig tiefe Schicht von ca. 1.500 Metern, die einerseits die Erdstöße dämpft, sie andererseits paradoxer Weise jedoch auch stören könnte. Fest steht jedoch, dass die Auswirkungen letztlich relativ sein würden. Gemäß der Klassifizierung der Gebiete nach ihrem Risikograd auf einer Skala von 1 (höchste Gefährlichkeit) bis 4 (minimale Gefährlichkeit), befindet sich die Stadt und ihr Hinterland in Gefahrenzone vier. Für den Rest der Provinz bewegt sich die Einteilung der Gefahrenzonen zwischen drei und vier. Es besteht somit keinerlei Grund zur Beunruhigung.

Unabhängig von der Tatsache, dass, wie der Vizepräsident des Geologenverbandes erklärte, hier kein reales Risiko besteht“, so Präsidentin Corso, „sind unsere Gebäude im Einklang mit den regionalen Bestimmungen erbaut worden, die der Gebäudesicherheit große Bedeutung einräumen.

Für Informationen:
Consorzio di Promozione e Sviluppo Turistico Jesolo-Eraclea
Piazza Brescia, 13 - 30016 Jesolo (VE)
Tel. 0039 0421 92288
Fax 0039 0421 387742
mailto: info@jesoloeraclea.it
www.jesolo.it

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