Mit dem Fiat Stilo von London in die Mongolei

Die Abenteurer von links nach rechts: Patrick Praher, Marco Praher und Dominik Aumayr. | Foto: Nina Aumayr
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  • Die Abenteurer von links nach rechts: Patrick Praher, Marco Praher und Dominik Aumayr.
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PREGARTEN, TRAGWEIN. Am 20. Juli stürzen sich Dominik Aumayr aus Tragwein und die beiden Pregartner Patrick und Marco Praher (nicht verwandt mit Patrick) in ein Motorsport-Abenteuer der ganz besonderen Art. Die drei 25-jährigen Mühlviertler gehen an den Start zur "Mongol Rally 2014". Sie führt von der britischen Hauptstadt London in die Hauptstadt der Mongolei, Ulaanbaatar (früher: Ulan Bator).

Dazwischen liegen 16.000 Kilometer und rund viereinhalb Wochen. Doch die Sache mit der Entfernung und der Zeit ist relativ. "Welche Route die Teams wählen und wie lange sie unterwegs sind, ist ihnen selber überlassen", sagt Aumayr. "Es gibt im Prinzip nur drei Vorgaben: den Startort, den Zielort und eine Hubraumbeschränkung von maximal 1.2 Liter."

Seit Herbst 2013 bereiten sich die drei Mühlviertler bereits auf ihr großes Ziel vor. "Genau wie unsere Väter sind wir alle drei große Motorsportfans", sagt Patrick Praher. "Über eine Teilnahme haben wir schon öfter diskutiert, im vorigen Jahr haben wir dann endlich Nägel mit Köpfen gemacht und uns offiziell angemeldet." Der Start an der "Mongol Rally 2014" ist nicht nur ein großes Abenteuer, sondern auch ein teurer Spaß. "Für Auto, Benzin, diverse Visa und Rückflug kommen wir auf etwa 5500 Euro pro Person", rechnet Marco Praher vor.

Das Auto, das die enorme Distanz hoffentlich unfallfrei zurücklegen soll, ist ein Fiat Stilo, Baujahr 2002, mit 1.2 Liter Hubraum und 80 PS. Vom Hyde Park in London, dem offiziellen Startpunkt, geht es via Paris, Genf, Bern, Zürich und St. Gallen ins Mühlviertel. Dort wird sich das Trio, das sich bereits seit Schulzeiten gut kennt, von Freunden und Familien verabschieden. Über Ungarn und Rumänien führt die Reise in die Ukraine, danach nach Kasachstan. Weitere Länder, die am Weg liegen, sind Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan und Kirgistan. "Eine der größten Herausforderungen ist mit Sicherheit der Pamir Highway", betont Aumayr. "Das ist die am zweithöchsten gelegene befestigte Fernstraße der Welt. Die Passüberquerung findet in einer Höhe von 4655 Metern statt." Danach geht's Richtung Novosibirsk (Russland) und schließlich in die Mongolei.

Bei der Mongol Rally geht es übrigens nicht um Bestzeiten, dafür aber um einen guten Zweck. "Jedes Team sammelt Spenden für die Charity-Organisation 'Cool Earth', die wohltätige Projekte im Amazonas-Gebiet unterstützt", betont Aumayr.

Website der drei Teilnehmer:
http://thebaatarnators.at

Website der Mongol Rally 2014:
http://www.theadventurists.com/mongol-rally/#whats-the-mongol-rally

Die Abenteurer von links nach rechts: Patrick Praher, Marco Praher und Dominik Aumayr. | Foto: Nina Aumayr
Was wird das Trio bei ihrer Abenteuerreise erwarten? | Foto: Nina Aumayr
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Am 20. Juli geht's los! | Foto: Nina Aumayr
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