Die besten Bewerbsgruppen kämpften um jede Sekunde

Die Landessieger aus Niederthai, flankiert von den Gratulanten (v.l.n.r.: LFI DI Alfons Gruber, LFKStv. Hannes Mayr, LHStv. Josef Geisler, LFK LBD Ing. Peter Hölzl, Aschau-Bgm. Andreas Egger und Lds.-Bewerbsleiter Jörg Degenhart)
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  • Die Landessieger aus Niederthai, flankiert von den Gratulanten (v.l.n.r.: LFI DI Alfons Gruber, LFKStv. Hannes Mayr, LHStv. Josef Geisler, LFK LBD Ing. Peter Hölzl, Aschau-Bgm. Andreas Egger und Lds.-Bewerbsleiter Jörg Degenhart)
  • hochgeladen von Manfred Hassl

Am vergangenen Samstag zeigten die besten 32 Bewerbsgruppen der Tiroler Feuerwehren ihr Können in Aschau im Zillertal. Trotz widrigen Wetterbedingungen boten die über 280 Feuerwehrfrauen und -männer beim an Spannung nicht zu überbietenten K.O.-Bewerb grandiose Leistungen.

Sieg für Niederthai

Nach ihren Siegen in den Vorrunden trafen im Finale die Bewerbsgruppen Niederthai 3 und Polling 1 aufeinander. Mit einer fehlerfreien Zeit von 47,59 Sekunden setzte sich das Team aus Niederthai (Bezirk Imst) durch. Im kleinen Finale blieb die Bewerbsgruppe Tarrenz 1 gegen Tulfes 1 siegreich.
„Ich gratuliere allen Gruppen zu den grandiosen Leistungen und bedanke mich bei der Freiwilligen Feuerwehr Aschau im Ziller für die perfekte Durchführung der Veranstaltung und dem Bewerterteam für die faire Bewertung, so Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl.
„Jede der 32 Gruppen kann stolz darauf sein, zu den besten Tiroler Bewerbsgruppen anzugehören. Das Bewerbswesen stärkt die Kameradschaft und perfektioniert die professionelle Arbeit der Tiroler Feuerwehren“, zeigte sich auch Landeshauptmann-Stellvertreter ÖR Josef Geisler begeistert.

Highlights des Bewerbstages

* Die Bewerbsgruppe Niederthai 3 schlüpfte gleich in der ersten Runde in die Favoritenrolle, leistete sich aber mit einer famosen Zeit von 43,00 Sekunden den einzigen Fehler des Tages. Diese 5 Fehlerpunkt fielen nicht ins Gewicht!

* Das absolute Highlight setzten die Niederthaier in der zweiten Runde. In einem hochklassigen Duell stand nach dem fehlerfreien Angriff die Fabelzeit von 42,59 Sekunden auf der Leuchttafel – die schnellste Zeit des Tages!

* "Cold Water Challenge" einmal anders: Den Siegesjubel der Niederthaier krönte Gruppenkommandant Josef Holzkecht. Er gönnte sich in voller Montur ein Vollbad in der Wasserentnahmestellen und hechtete kurzerhand ins Becken!

* Einen unfassbaren Zweikampf lieferten sich im Halbfinale die Teams aus Polling und Tulfes: Auf beiden Leuchttafeln standen exakt 48,61 Sekunden – so etwas hat es bisher noch nicht gegeben. Die Fehlerpunkte entschieden: Tulfes leistete sich zwei Fehlgriffe, Polling nur einen – die Oberländer zogen ins Finale ein.

* Apropos Polling: Diese Bewerbsgruppe strapzierte die Nerven ihrer Fans bereits in der zweiten Runde über Gebühr, was wiederum auf Kosten des Teams aus Grinzens ging. Die Grinzner wuchsen über sich hinaus, finishten fehlerfrei mit einer persönlichen Bestzeit von 45,81 Sekunden – aber da war eben noch Polling, ebenfalls fehlerfrei, aber mit einer Zeit von 45,44 Sekunden! 37 Hundertstel fehlten den Grinznern (Punkte: 454,56 : 454,19), die sich aber wenigstens damit trösten durften, gegen den späteren Finalisten ausgeschieden zu sein. Freilich: Ein eher schwacher Trost ...

* Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler musste diesmal Chauffeur und Dienstwagen nicht bemühen. Der Sicherheitsreferent des Landes stammt aus Aschau und war natürlich den ganzen Tag vor Ort. Damit nicht genug: Das Feld, auf dem der Bewerb ausgetragen wurde, steht in seinem Besitz! Im wahrsten Sinn des Wortes "Heimvorteil" für den Ökonomierat aus Aschau!

Nachfolgend noch einige Bildimpressionen von allen Stationen der Bewerbsstrecke – wir bitten allerdings um Verständnis, dass bei 32 Teams nicht alle im Bild gezeigt werden können!

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